FCSG-Putsch: Herisauer beteiligt
Gestern ist die Bombe geplatzt: Zwei Personen aus der Gruppe haben sich geoutet, darunter ein Herisauer.
Eine anonyme Gruppe, welche den FC St.Gallen übernehmen will, sorgte in den letzten Tagen für wilde Spekulationen.
Gestern hat die bislang anonyme Gruppe erste Namen bekannt gegeben, wie das «St.Galler Tagblatt» heute berichtet. Torsten Petersen und Jesse Fioranelli – zwei Namen, stellvertretend für die Gemeinschaft, welche die Espen retten will.
Torsten Petersen war geschäftsführender Vizepräsident des Handballclub St.Otmar. Heute ist der Herisauer Präsident der Herisauer Sportzentrums-Kommission und Inhaber der Säntis Capital Investment AG. Jesse Fioranelli ist die zweite Person, deren Name veröffentlicht wurde. Er ist der Sohn von Vinicio Fioranelli, seines Zeichens Spielerater und ehemaliger Vizepräsident des FC St.Gallen. Die Gruppe gab gegenüber dem «St.Galler Tagblatt» auch bekannt, weshalb sie handeln will: «Die Situation beim FC St.Gallen als Tabellenletzter mit deutlichem Rückstand, einer demoralisierten Mannschaft, einem frustrierten Umfeld und einer finanziell unklaren Situation ist so dramatisch, dass aus unserer Sicht akuter Handlungsbedarf besteht.»
Zudem berichtet die Gruppe, dass man es dieser Führung nicht zutraut, den Abstieg zu verhindern. Die Gruppe möchte eine Stärkung des Kaders und die Schaffung neuen Selbstvertrauens der verunsicherten Spieler – dies bringe den sportlichen Erfolg, welcher das erklärte Ziel der Gruppe ist.
An die Öffentlichkeit treten die Putschisten erst im Januar wieder.



























