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FCK ohne Chancen beim FC Tuggen

Fussball. Die im Team vorgenommenen Veränderungen gegenüber dem FCSG-Spiel brachten in der Revanche der Cup-Quali in Tuggen absolut gar nichts.

Nach nur zwei Minuten bereits durch einen Handspenalty in Rückstand, hatte der FCK erneut einen Riesenaussetzer in der ersten Halbzeit. Nach ausgeglichener zweiter Spielhäfte resultierte schlussentlich eine brutale 5:1-Klatsche.

Einerseits gilt es nun bei den Verantwortlichen die Nerven nicht zu verlieren, andererseits muss das Team näher zusammenrücken und in den verbleibenden fünf Spielen im 2008 Alles unternehmen um zu Punkten zu kommen. Erste Gelegenheit ergibt sich am nächsten Samstag gegen das Spitzenteam USV Eschen/Mauren (17:00 Hafenareal) bevor man seine Aufwartung bei der „launischen Diva“ YF Juventus ZH macht. (SA 08.11. 15:00 Utogrund)

Inakzeptable erste FCK-Halbzeit
Nach der eher unerwarteten Niederlage gegen den U21-Nachwuchs des FC St.Gallen hatte der FCK nicht unbedingt eine einfache Aufgabe. Auswärts gegen den FC Tuggen erwartete die Grün-Weissen die Revanche der Cup-Qualifikation. In der Aufstellung waren denn erwartungsgemäss einige Änderungen angebracht worden. Das Spiel begann auch wenig verheissungsvoll. Praktisch beim ersten Angriff passierte Velickovic ein Händevergehen im Strafraum. Den fälligen Penalty verwandelte Zverotic souverän. Die Kreuzlinger wirkten richtig geschockt ab dem frühen Rückstand. Und dies zeigte das junge Team auch in der Folge deutlich.

Denn was da die Grün-Weissen in der ersten Halbzeit auf den Rasen zauberten, war mehr als nur bescheiden. Völlig haltelos wurde der zweite Treffer schon in der 20. durch Sulejmani Tatsache. Die Art und Weise wie der Tuggener das Tor erzielen konnte, wiederspiegelt die derzeitige Abwehrarbeit. Man kann in sämtlichen Geschichtsbüchern stöbern, aber 39 Gegentore in nur 12 Partien, hat der FCK seit Bestehen wohl nie kassiert. Zugegeben, Pech war es dann auch in der 27. als ein klares Offside nicht geahndet wurde. Sulejmani nützte dies rigoros aus und scorte den dritten Treffer. Der weitere Verlauf der ersten Halbzeit war geprägt von völlig überforderten Thurgauern an diesem grauen Herbsttag im Kanton Schwyz. Völlig desolat kassierte man absolut nicht zwingend auch noch das vierte (29.) und fünfte Tor (43.) vor der Pause durch Zverotic. In der Nachspielzeit sogar noch alles Glück der Welt beim Lattenschuss Sulejmani’s.

Ausgeglichen in zweiter Spielhäfte
Trainer Scheepers war also in der Pause echt gefordert um der Kückenelf nochmals so etwas wie einen Hauch von Leben einzuhauchen. Gleich in der Kabine blieben dabei der verletzte Sicurella sowie der neuverpflichtete Ivanovic (Jg 90). Diese wurden ersetzt durch Baltic und Dakouri. Glücklicherweise konnten die Hafenstädter das Spiel nun etwas ausgeglichener gestalten. Obschon Zverotic (auf Flanke Tastemel) per Kopf nur knapp verpasste und beim zweiten Lattenschuss (60.) der Schwyzer durch Tastemel die Glückgöttin den Thurgauern wohlgesinnt war. Nur eine Minute später pure Resultatkosmetik.

Ein schön vorgetragener FCK-Angriff gelangte zu Dzodan, dieser flankte vor’s Tor und Juninho erzielte den FCK-Ehrentreffer. Die Niederlage in der Cup-Qualifikation ist den Schwyzern eindrücklich und mit grosszügiger Mithilfe des FCK gelungen. Für die Hafenstädter brechen aber schwere Zeiten in den nächsten Spielen an. Arbeiten, arbeiten und nochmals arbeiten so kann die Devise nur lauten. Vordergründig wird es von Nöten sein, die reine Kopfsache bezüglich der Abwehr in’s Reine zu bringen. Der Knopf muss nun rechtzeitig gelöst werden. Ob allerdings der nächste Heimspielgegner USV Eschen/Mauren (SA 01.11. 17:00 Hafenareal) resp SC YF Juventus ZH (SA 08.11. 15:00 Utogrund) die richtigen Aufbaugegner sind, bezweifeln wir.

Einerseits gilt es nun, die Nerven nicht zu verlieren, andererseits muss die Mannschaft noch näher zusammenrücken, die Ärmel hochkrämpeln, denn nur mit einer verschworenen Gemeinschaft wird man aus den Tiefen endlich herauskommen. In den verbleibenden fünf Spielen im 2008 muss Alles und wirklich Alles daran gesetzt werden, um das Maximum herauszuholen. Dazu wird auch viel Ehrgefühl von allen Spielern vonnöten sein, denn nach wie vor sind wir überzeugt dass die junge Truppe Zukunft hat, es aber bisher nicht umsetzen konnte.


BIld in Grossformat


ThurgauThurgau / 26.10.2008 - 15:12:00