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FCK mit verdientem Startsieg gegen FCZ U-21

Fussball. Der FC Kreuzlingen besiegte den FCZ mit 1:0.

Gespannt war man alleweil was beim FCK in der Winterpause in Sachen Klassenerhalt gelaufen war. Nach dem verdienten Startsieg gegen den U21-Nachwuchs des FCZ kann man feststellen, dass die Grün-Weissen auf dem richtigen Weg sich befinden.

Mit einer geschlossenen Team-Leistung sowie den neuen Tugenden von Kampf und effizienter Spielweise sowie einer deutlich verbesserten Verteidigung in Bezug auf die Hinrunde, lassen berechtige Hoffnungen auf die nächsten Spiele zu. Durch einen Elfmetertreffer (23.) von Battaglia gelang der Auftakt zum Höllenritt des Klassenerhalts perfekt.

Gewonnen ist zwar noch nichts, doch mit gestärktem Selbstvertrauen und Moral steigt der FCK in die weiteren Spiele, wo Jedes ein kleines Finalspiel bedeutet. Nächste Gelegenheit bietet sich zu Hause gegen FC Winterthur U-21 (Samstag, 7. März, 17 Uhr,  Hafenareal) wo dort angeknüpft werden muss, wo gegen den FCZ aufgehört wurde.       

Zweckmässige FCK-Spielweise
Gespannt war man auf den ersten FCK-Ernst-Auftritt im neuen Jahr im Nachholspiel gegen den U21-Nachwuchs des FCZ. Für einmal waren die Stadtzürcher ohne grosse Verstärkungen aus dem Fanionteam angetreten.

Ein Grund mehr also, um dies seitens des Tabellen-Zweitletzten auszunützen. Mit einem 4-1-4-1 stieg man in dieses Spiel. Ein echter Schachzug gelang auch, indem Dzodan und Velickovic nun in der Innenverteidigung spielen und sich scheinbar bestens verstehen. Auch die neu dazugekommenen Le Bras und Orkun lassen grosse Hoffnungen auf die weiteren Spiele zu.

Und wenn man bedenkt, dass mit Parhizi (gesperrt) und Kliebens (noch nicht qualifiziert) zwei weitere Neuzuzüge noch dazu kommen, sieht Jedermann dass einiges Positives beim FCK sich getan hat in der Winterpause.

Obschon beide Teams sich in der Startphase quasi neutralisierten, konnte der Gast die erste echte Torchance erarbeiten. Nach gut einer Viertelstunde kam Brunner nach einer Querflanke zu einer Top-Abschlusschance.

Der Frauenfelder Meier, der neu beim FCK im Tor spielt, rettete in extremis zu Corner, welcher jedoch nichts einbrachte. Der FCK konnte in der Folge einen Kick zulegen und bot den übermächtigen Gästen, immerhin auf Platz 4 der Rangliste, erfreulicherweise die Stirn. In der 22. Minute dann lancierten die Hafenstädter einen zügigen vorgetragenen Angriff. Battaglia kam zuletzt an den Ball, drang in den Strafraum ein und wurde vom Goalie regelwidrig zu Fall gebracht.

Das Verdikt des solide pfeiffenden Unparteiischen war klar: Penalty. Der Gefoulte selbst übernahm die Herausforderung und entledigte sich souverän seiner Aufgabe, scorte zum 1:0 für die Grün-Weissen. Auch nach dem Führungstreffer spielte das Heimteam munter weiter und vor allem die Abwehr zeigte sich deutlich verbessert in Bezug auf die Hinrunde. Man besann sich endlich beim FCK auf eine zweckmässige, kämpferische Spielweise. Denn in dieser brenzligen Situation müssen Punkte her, denn für’s schön spielen werden keine Noten verteilt. Zur Pause hatte die hauchdünne Führung immer noch Bestand.                                                

Hektische Schlussphase    
Zur Pause nahmen die FCK-Verantwortlichen den ersten Wechsel vor, Defièbre kam für den diskret spielenden Bajkusa in’s Mittelfeld und fügte sich nahtlos in das Teamgefüge ein. FCZ-Trainer Urs Fischer versuchte mit einem Doppelwechsel in der 59.Min nochmals mehr Angriffsschwung auszulösen. Ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt musste Verteidiger Le Bras das Spielfeld verletzt verlassen und wurde durch Bytyqi ersetzt.

Einen Moment lang drohte das Spiel zu kippen, vor Allem auch deshalb weil sich die Grün-Weissen zu sehr zurückzogen. Der FCZ wollte mehr, denn bereits in der 63. wurde der dritte Wechsel vollzogen. Glücklicherweise spielte der einzige Thurgauer Erstligist danach wieder mehr in die Offensive. Und nach einem Freistoss-Geschoss (82.) von Battaglia welches nur millimeter am linken Torpfosten vorbeirauschte, hätte normalerweise nur drei Minuten später das erlösende 2:0 folgen müssen.

Defièbre konnte vor dem Strafraum einen Foul-Freistoss ausführen, zielte allerdings zu genau, denn er sah seinen perfiden Schuss vom Torpfosten zurückprallen. Trotz Allem wurde die Schlussphase ziemlich hektisch und war ganz sicher nichts für schwache Nerven. Kam dazu dass nicht weniger als 7 Minuten (!!) nachgespielt wurden. Schlussentlich hielt das Bollwerk in der Verteidigung dicht, mit Glück und Kampf landete der FCK einen mehr als verdienten Starterfolg.

Dieser ist eindeutig einer geschlossenen Mannschaftsleistung zuzuschreiben. Erreicht hat man zwar mit diesen drei Punkten noch nichts, doch die Zukunftsaussichten sind wieder besser. Nun muss das Team im nächsten Heimspiel (Samstag, 7. März, 17 FC Winterthur U-21 Hafenareal) erneut seine neuen Tugenden (Kampf und effiziente Spielweise) unter Beweis stellen. Danach geht’s zum SV Höngg (Samstag 14. März, 14.30 Hönggerberg) wo nur mit totalem Kampf Punkte entführt werden können.  

    

ThurgauThurgau / 01.03.2009 - 14:59:52