FC Tägerwilen besiegt FC Herisau 3:0
Im letzten Heimspiel im 2008 gewinnt der FC Tägerwilen gegen den FC Herisau. Drei Tore in der zweiten Halbzeit festigen den Platz im Mittelfeld der Tabelle.
Ausgeglichene erste Halbzeit
Beide Mannschaften gingen anfänglich keine unnötigen Risiken ein. Tägerwilen zeigte sich als Heimteam etwas Spielüberlegen, konnte dies aber vorerst nicht in Chancen ummünzen. Die beste Gelegenheit bot sich dann Miljic nach gut einer halben Stunden. Er konnte den vom Pfosten abprallenden Ball aber nicht kontrollieren und verpasste so den Führungstreffer. Weitere Chancen waren Mangelware und Abschlussversuche wurden schon im Ansatz von den aggressiv auftretenden Abwehrreihen im Keim erstickt.
Führungstreffer durch Peli
Im zweiten Abschnitt hatte Tägerwilen zu beginn die Oberhand. Hirt und Häni, welcher sein Debüt in der Tägerwiler Startformation gab, konnten das Spielgeschehen vermehrt an sich reißen. Der Führungstreffer fiel dann aber nicht nach einer kontrollierten Aktion, sonder nach einem individuellen Fehler durch den Herisauer Torhüter. Nachdem er über den Ball geschlagen hatte stand Peli da, wo ein Stürmer zu stehen hat und schob problemlos zum 1-0 ein.
Herisau drückte in der Folge auf den Ausgleich und das Spiel nahm noch einmal an Intensität zu. Die zwingenden Chancen ergaben sich aber nicht. Die Abschlussversuche verfehlten ihre Ziele oder wurden eine Beute von Mäder.
Konterfußball Tägerwilens und die Entscheidung
Der eingewechselte Hussein hätte eine Viertelstunde vor Schluss alles klar machen, verpasste aber alleine vor Langenauer. Im erneuten Versuch einige Minuten später klappte es dann aber doch. Ein toll Herausgespielter Konter wurde durch Hussein abgeschlossen. Weitere Tägerwiler Konterchancen wurden teils leichtfertig vergeben, Peli und Miljic taten sich in dieser Disziplin hervor.
Kurz vor dem Schlusspfiff war es dann noch einmal Hussein welcher für den Endstand besorgt war. Nach einem Eckball stieg er am höchsten und nickte zum 3-0 ein.
Ein Sieg der völlig in Ordnung geht, da es Heriau nie schaffte die Defensive Tägerwilens aufs äußerste zu reizen. Trainer Affentranger konnte mit Häni die Ausfälle von Löhri und Pellegrini ohne Leistungsabfall kompensieren.



























