FC Bühler kommt nicht vom Fleck
Fussball. Fünf Spiele – fünf Niederlagen. Klare Sache: Die Mannen des FC Bühler 1 haben einen veritablen Fehlstart hingelegt.
Gegen ein solides aber nicht übermächtiges Uzwil, geht man auch im Kellerduell leer aus.
Man kann den Spielern nicht vorwerfen sie würden nicht alles versuchen. Auch an Engage-ment und Wille fehlt es nicht. Aber im Moment ist einfach der Wurm drin. Vorne erarbeitet sich die Mannschaft zu wenige Chancen, hinten fällt sie zu oft rein. Es sind kleine Sachen die im Moment nicht passen und sicher kommt ist dem Team auch Göttin Fortuna im Moment nicht hold. An diesem Samstag hiess es: Letzter gegen Zweitletzter, ein sogenanntes 6-Punkte-Spiel und vor allem: verlieren verboten! Obwohl viele Stammkräfte fehlten (u.a. Nagy, Zeller, Frei, beide Haugs, Gajdos) begann Bühler gut. Sie nahmen das Heft gleich an die Hand und traten spielbestimmend und selbstsicherer als auch schon auf. In der 14. Minute wurde Suat Iyigün bei seinem Forchecking angeschossen worauf der Ball beinahe im Tor von Uzwil landete.
Wieder Gegentreffer nach einem Eckball
Uzwil beschränkte sich in dieser Anfangsphase mit Abwehrarbeit und befreite in jeder Situa-tion mit langen weiten Bällen. In der 25. Minute kamen sie erstmals so richtig vor das Tor von Bühler. Nach einem Eckball wurde am hinteren Pfosten ein Uzwiler vergessen, der den Ball wieder in die Mitte spielte von ein Mitspieler den Ball über die Linie drückte. Unglaublich, es war die erste Chance für den Gegner und Bühler war schon wieder im Rückstand. Ob beim Tor alles mit rechten Dingen zu und her ging, war nicht sicher, denn Bühlers Torwart Dusko Laketic lag am Boden und wurde wohl in dieser Aktion gefoult. Die Bühlerer versuchten den Rückstand gleich wieder wettzumachen. Dies gelang Din Salihovic nach einem feinen Pass von Beni Hermann in der 30. Minute.
Bühlers Torwart verletzt ausgeschieden
Die Führung währte aber nicht lange. Denn nur fünf Minuten später unterschätzte Dusko La-ketic einen der erwähnten langen Bälle der Gäste und konnte beim Zurückrennen den gegneri-schen Stürmer nur noch mit einem Foul am Torerfolg hindern. Klare Sache: Penalty. Etwas Glück hatten die Bühlerer aber doch noch in dieser Szene, denn eigentlich wäre die rote Karte die logische Folge des Fouls gewesen. Der Unparteiische beliess es bei einer gelben Karte. Der Elfer wurde platziert zum 1:2 für Uzwil verwertet. Leider verletzte sich Bühlers Goalie Laketic in der Aktion die zum Penalty führte am Knie und musste nach dem Penalty ausge-wechselt werden. Grosses Pech für den Debütanten Laketic. Ab sofort hütete Feldspieler Ari-as das Tor. Alex Anger wurde eingewechselt und spielte auf der linken Abwehrseite.
Zweite Halbzeit geprägt von Fehlern
Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt. Das Notizblatt des Schreibenden blieb nämlich bis auf einen Satz weiss. In der 70. Minute, wieder nach einer Standardsituation, bringen gleich meh-rere Bühler-Spieler den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Besser machte es ein Gästespieler, der denn Ball ins Netz schoss. Es roch zwar nach Abseits aber es spielte keine Rolle mehr, denn der dritte Gegentreffer besiegelte das Schlussresultat. Vom FC Bühler war keine Reakti-on mehr zu sehen. Obwohl bis am Schluss bemüht, spielte man zu umständlich und verhed-derte sich im Mittelfeld oder in der engmaschigen Abwehr des FC Uzwil. Zu gross war die Fehlerquelle um in diesem Spiel noch zu punkten.
Der FC Bühler ziert weiter das Tabellenende und kommt nicht davon weg. Man muss tief in die Geschichtsbücher zurückgehen, um eine solche Negativserie mit fünf Niederlagen in Fol-ge zu finden. In einer Woche dürfte das Unterfangen „Punkte machen“ nicht einfacher wer-den. Gegner ist nämlich niemand anders als der selbsternannte Aufstiegsfavorit FC Teufen. Anpfiff ist am Samstag, 03.10.2009 um 18.00 Uhr auf dem Landhaus in Teufen.
Bühler spielte wie folgt: Dusko Laketic (35. Alex Anger), Sacha Büsch, Lucas Arias, Martin Pardal, Dominik Kobel, Suat Iyigün, Din Salihovic, Alex Rüesch, Isimail Yongaci, Luis Mu-noz (45. Elvedin Omerovic), Beni Herrmann (60. Noah Frehner)