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Fasnacht: Die Polizei mag es nicht zu bunt

AR. Die Polizei bereitet sich auf eine fünfte Jahreszeit vor, in der wieder vermehrt Blaufahrer unterwegs sein werden.

Konfetti, Guggenmusik, Schenkeli, Maskenball, Prinzessin und Susaphon – das ist Fasnacht. Für die einen ist es die unvergessliche fünfte Jahreszeit, für die anderen sind es Tage, an denen man sich am Besten verkriecht. Alkohol, Blaufahrer, Gewalt, Lärm und Beschädigungen – auch das ist Teil der Fasnacht. leider. Die Kantonspolizei Ausserrhoden hat während dieser Zeit stets ein bestimmtes Augenmerk auf Anlässe, Umzüge und Maskenbälle gerichtet, dies jedoch mit professioneller Zurückhaltung. «Die Fasnacht ist heute lange nicht mehr das, was sie einmal. Früher ging es in dieser Zeit ganz anders zu und her», erklärt Willi Moesch, Mediensprecher der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden.

Die Zeiten haben sich geändert
Vor einigen Jahren gehörten Grosskontrollen während der Fasnacht noch zur Tagesordnung. Moesch erinnert sich: «Damals wurden in der ganzen Ostschweiz für riesige Kontrollen ganze Mannschaftsaufgebote erteilt, damit während mehreren Stunden sämtliche Autos durchsucht werden konnten.» Heutzutage hat man den Aufwand mit der gleichen Wirkung massgeblich verringert und appelliert an die Vernunft der Fasnächtler. Von der Kantonspolizei Ausserrhoden werden normale, uniformierte Patrouillen unterwegs sein. In den Ferien weilt kein Ausserrhoder Ordnungshüter während der Fasnacht, da aufgrund des Weltwirtschaftsforums (WEF) der Personalbestand sowieso schon bescheiden ist. Zudem werden mobile Polizisten auf Streife sein. «Diese haben den Vorteil, dass sie an verschiedenen Orten kurzfristige Kontrollen durchführen können», so Moesch.

Mehr Blaufahrer während Fasnacht
Dass in diese Zeit vermehrt Blaufahrer unterwegs sein werden, ist für die Polizei nichts Neues. «Wir wissen, dass das Risiko, alkoholisiert Auto zu fahren, grösser ist. Doch genau da wollen wir mit den mobilen Kontrollen entgegenwirken», so Moesch. Nicht zu unterschätzen ist der Restalkohol. Wer morgens um 3 Uhr ins Bett geht, sollte sich um 7 Uhr nicht schon wieder hinter den Lenker setzten.

Besondere Aufmerksamkeit wird bei Maskenbällen, am Wochenende, am Aschermittwoch und am Blochmontag von der Polizei gefordert. Denn dann wird es speziell wieder zu Lärmklagen und Beschädigungen kommen.

Alle Jahre wieder…

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 30.01.2008 - 08:07:00