• Aargau
  • Appenzell Ausserrhoden
  • Appenzell Innerrhoden
  • Basel-Landschaft
  • Basel-Stadt
  • Bern
  • Freiburg
  • Genf
  • Glarus
  • Graubünden
  • Jura
  • Luzern
  • Neuenburg
  • Nidwalden
  • Obwalden
  • Schaffhausen
  • Schwyz
  • Solothurn
  • St.Gallen
  • Tessin
  • Thurgau
  • Uri
  • Waadt
  • Wallis
  • Zug
  • Zürich

«Faschnet wie früene» – auch 2007

Mit dem Motto der letzten drei Jahre «Faschnet wie früene» traf der Fasnachtsverein Appenzell letztes Jahr voll ins Schwarze. Auch dieses Jahr wird wieder kräftig gefeiert.

Was wäre die Fasnacht ohne das «Iitrömmele» von den vielen kleinen und grossen «Trömmeli-Meedle» und «Trömmeli-Buebe» in Begleitung der selbstgebastelten «Botzerössli»? Und wieso können die Kinder überhaupt «trömmele»? Woher kommen die schönen Uniformen?

Schon seit vielen Jahren unterrichtet Adalbert Fässler junior im Stillen die grossen und kleinen Talente, damit sie ihren öffentlichen Auftritt taktvoll bestreiten können während sich Maurus Fässler bemüht, dass alle Teilnehmer stilgerecht eingekleidet sind. Schliesslich treffen sich am Mittwoch vor dem Schmutzigen Donnerstag um 17 Uhr dann alle, um die Fasnacht einzutrommeln.

Was macht der Fasnachtsverein Appenzell?
Zu den Aufgaben des Fasnachtsvereins zählt also auch die Erhaltung des alten Brauchs mit «Iitrömmele» und «Botzerössli», sowie alle Vorbereitungen für die Umzüge am Schmutzigen Donnerstag, am Fasnachts-Samstag «Hüt närreleds» und am Fasnachtsmontag zu treffen. Diese Hauptaufgaben werden von wenigen Mitgliedern des Fasnachtsvereins mit viel Idealismus und Freude jedes Jahr wieder in Angriff genommen. Mit Hilfe der Feuerwehr, der Polizei und dem Bauamt Appenzell bereitet der Verein so vielen Teilnehmern und Zuschauern unvergessliche närrische Stunden.

Doch auch ein Fasnachtsverein braucht finanzielle Unterstützung: Damit die närrische Zeit jedes Jahr gefeiert werden kann, ist der Vereins insbesondere auf die Spenden aus dem Sammeltuch und den Verkäufen der inzwischen legendären Fasnachtsplaketten, gestaltet von Adalbert Fässler, angewiesen. Aus diesem Erlös werden beispielsweise die Verkehrskadetten, Gratis Wienerli für alle Teilnehmer oder Neuanschaffungen von «Botzerössli» und «Trömmeli» finanziert.

Schmutziger Donnerstag – «Faschnet wie früene»
Der Schmutzige Donnerstag der letzten drei Jahre zeigte, dass sich der Fasnachtsverein mit dem Versuch den Schmutzigen Donnerstag wiederzubeleben auf dem richtigen Weg befindet. Die zahlreichen «Maschgere» gaben uns Motivation auch dieses Jahr das Motto «Faschnet wie früene» am Donnerstag zu organisieren. Dank des erneuten grossartigen Engagements der beteiligten Restaurants und Vereine sind alle zuversichtlich, dass auch die heurige Appenzeller Fasnacht ein voller Erfolg sein wird.

Zahlreiche Aktivitäten im Dorfkern
Am Schmutzigen Donnerstag, 15. Februar, treffen sich alle Narren um 5 Uhr unter den Rathaus-Bögen zum «Iguggere» und rütteln anschliessend das ganze Dorf wach. Am Nachmittag findet um 15 Uhr, angeführt von der Guggenmusig «Quöll-Frösch», der alljährliche Kinderumzug statt. Gestartet wird der Umzug beim Restaurant Engel. Für alle Teilnehmenden gibt es anschliessend unter den Rathaus-Bögen gratis einen Pfannkuchen und ein Getränk.

Von 19 bis 20 Uhr lockt die Happy-Hour (2 für 1 Getränk) für alle Maskierten sicher zahlreiche «Maschgere» ins Restaurant Tübli. Ausserdem locken zahlreiche weitere Aktivitäten den ganzen Abend möglichst viele Leute, vor allem aber auch aktive «Maschgere», in den Dorfkern. Im Big-Ben PUB sorgt DJ 306 für Stimmung. Den ersten 10 «Maschgeren» vor 19 Uhr wird eine Pizza offeriert. Im Restaurant Stossplatz geraten auch hier zwischen 19 und 21 Uhr alle Maskierten in die beliebte Happy-Hour. Zudem erhalten die ersten zehn «Maschgere» einen Spiess und ein Getränk gratis. Um 24 Uhr erhalten alle «Maschgere» gratis einen Demaskierungs-Drink. Im Restaurant/Bar Sternen wird die Gastgeberin viermal am Abend spontan eine 15-minütige Happy-Hour ausrufen.

Zwischen 19 und 21 Uhr steigt auch im Restaurant Sonne die Happy-Hour für alle Maskierten. Ab 20 Uhr wartet die Live-Musik mit Marcel Brülisauer, Roman Fässler, Frowin Neff und Kilian Wild auf die zahlreichen Gäste und «Maschgere». Zwischen 19 und 21 Uhr profitieren alle Vollmaskierten beim Besuch im Restaurant Bäumli von einem kostenlosen Spezial-Drink. Bereits ab 15 Uhr werden die ersten Getränke in der längsten Fasnachts-Bar der Ostschweiz vom Squash-Club Appenzell unter den Rathaus-Bögen ausgeschenkt. Ein DJ wird hier für den passenden Sound sorgen. Die Happy-Hour steigt von 19 bis 20 Uhr. Unter den Rathaus-Bögen werden auch die hungrigen Mäuler gestopft.

In der Chälblihalle findet von 19 bis 21 Uhr die CD-Taufe der Sumpftüüfel statt. Danach steigt dann im «Gugge-Tröff» die Stimmung mit dem DJ Wuschli. Im Hotel Löwen spielt das «Duo Gravensteiner» ab 21.30 Uhr im Saal zum Tanz auf.

Sechs Guggenmusiken als Stimmungsgarant
Neben Happy-Hours, diversen DJs und einigen Bars kommen natürlich auch die Fans von Guggenmusik nicht zu kurz. Neben den zwei auswärtigen Gruppen, Sauknapp aus Herisau und die Wiler Semphoniker, heizen vier einheimsche Guggen, Emil’s Gugge Appenzell, Höxpe aus Eggerstanden, Lischt-Chlepfer aus Haslen und die Quöll-Frösch aus Appenzell den Besuchern so richtig ein. Diese sorgen in Intervallen von 20 Minuten, rotierend an den drei Standorten – Rathaus-Bogen, Plattenegg und in der Chälblihalle – für tolle Stimmung in den Gassen.

An dieser Stelle bedankt sich der Fasnachtsverein Appenzell ganz herzlich bei seinen Sponsoren: Die Mobiliar Versicherungen, Appenzeller Kantonalbank, Appenzeller Alpenbitter AG und Brauerei Locher AG. Dank ihrer grosszügigen Unterstützung ist es möglich, dass der Verein sein Vorhaben, die Wiederbelebung des «Schmotzege Donschtig», entsprechend bewerben und so auch möglichst viele Fasnächtler aus nah und fern anlocken kann. Den Versicherungsschutz des Umzuges übernimmt grosszügigerweise die Winterthur Versicherungen.

Umzug «Hüt närreleds»
Die Vorbereitungen für den grossen Umzug am Samstag, 17. Februar, sind in vollem Gange. Bereits haben sich über zehn Guggenmusigen angemeldet. Für Gruppen oder Einzelmasken stehen die Anmeldeformulare ab sofort bereit bei: Goldschmied Fuster, Landbäckerei Appenzell und Landbäckerei Sammelplatz. Anmeldeschluss ist Samstag, 10. Februar 2007.

Die Umzugs-Route wird wird dieselbe sein wie letztes Jahr: Start auf Brauereiplatz – Adlerplatz – Rathaus – Schmäuslemarkt – Schloss – Postplatz – Poststrasse – Kindergarten – Unterführung Unterrainstrasse – Zebra – Stossplatz – Jakob-Signer-Strasse – Postplatz – Hirschengasse – Plattenegg – Landsgemeindeplatz mit anschliessender Schlussfeier. Verschiedene Guggenmusigen werden auch nach dem Umzug auf den Plätzen und Gassen ihre Musik zum Besten geben.

«Samba-Fescht» auf dem Plattenegg
Ein weiterer Höhepunkt ist bestimmt das Monsterkonzert, auch «Samba-Fescht» genannt, auf dem Plattenegg – ab 23 Uhr wird der Dorfkern zum Hexenkessel.

Am Fasnachtsmontag organisiert die Famidea einen weiteren Kinderumzug durch den Dorfkern begleitet von den Guggenmusigen «Quöll-Frösch» und «Föhngugge». Unzählige kleine «Mäschgerli» freuen sich jetzt schon darauf, das Dorf unsicher zu machen. Der Umzugs-Start ist um 14.30 Uhr beim Schmäuslemarkt.

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 02.02.2007 - 08:53:00