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Familie erleidet Kohlenmonoxid-Vergiftung

Froideville/VD. Sonntag, 19. April 2015. Zwei Rettungshelikopter der Rega rückten am Sonntagmittag aus, um eine Familie aus dem waadtländischen Froideville so rasch wie möglich ins Genfer Universitätsspital zu fliegen. Die Personen mussten aufgrund einer lebensbedrohlichen Kohlenmonoxid-Vergiftung in der einzigen Druckkammer der Schweiz behandelt werden.

Die Einsatzzentrale der Rega wurde von den Kollegen der Waadtländer Sanitätsnotrufzentrale alarmiert. Aus noch unerklärlichen Gründen hatte sich eine dreiköpfige Familie in ihrer Wohnung in Froideville (VD) in der Nähe von Lausanne eine Kohlenmonoxid-Vergiftung zugezogen.

Sie dachte zuerst an eine Lebensmittelvergiftung, als sie sich über längere Zeit unwohl fühlte und rief ihren Hausarzt an, der sie an die Sanitätsnotrufzentrale 144 weiter verwies.

Als die Ambulanz bei Eltern und Kind eintraf, bemerkte sie Anzeichen einer Kohlenmonoxid-Vergiftung. Von den Helikoptern der Rega-Basis in Lausanne und der Rega-Partnerbasis in Genf wurden die drei Familienmitglieder rasch möglichst ins Universitätsspital Genf HUG geflogen. Im HUG befindet sich die einzige Druckkammer der Schweiz (Sauerstoff-Überdruck), wo sie behandelt werden konnten.

Neben den Besatzungen der Rega standen in Froideville insgesamt mehr als ein Dutzend Rettungskräfte von Ambulanzdiensten, Feuerwehr und Polizei im Einsatz.

Die Ursachen der Vergiftung sind noch nicht geklärt und Gegenstand einer laufenden Untersuchung der Waadtländer Kantonspolizei. Der Gesundheitszustand der drei Personen hat sich in der Zwischenzeit gebessert, sie sind nicht mehr in Lebensgefahr.

WaadtWaadt / 20.04.2015 - 06:32:22