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Falschinformation im Fall «Ylenia»

Der «Blick» berichtete in seiner heutigen Ausgabe, Von Aesch sei «glatt rasiert» gewesen. Dies trifft laut Kantonspolizei St.Gallen jedoch nicht zu.

Auch am Donnerstag ist die Suche nach der vermissten Ylenia Lenhard mit Hochdruck voran getrieben worden. Während die rund 100 Angehörigen der Armee noch das am Mittwoch nicht mehr bearbeitete Teilstück des Nutzenbuchwaldes zwischen Gossau und Niederwil durchkämmten, waren Kantons- und Stadtpolizei St. Gallen erneut daran, weitere vorgegebene Sektoren im Raum Oberbüren zu durchsuchen. Erneut wurden die Polizisten von einem Helikopter der Armee unterstützt.

Einreise am 29. Juni
Auch die kriminalpolizeilichen Ermittlungen werden intensiv vorangetrieben. So steht heute fest, dass Von Aesch zusammen mit seiner Ehefrau am 29. Juni 2007 von seinem Wohnort in Spanien Richtung Schweiz abgereist und einen Tag später in der Westschweiz eingetroffen war.

Während seine Frau am 10.Juli 2007 die Rückreise antrat, war Urs Hans Von Aesch seither in verschiedenen Regionen der Schweiz unterwegs. Wie bereits berichtet, interessierte er sich offenbar für den Kauf oder die Anmiete von Liegenschaften oder Wohnungen. Der Kantonspolizei St. Gallen liegen bislang keine Angaben über einen Vertragsabschluss vor.

Irritationen in der Bevölkerung
Der «Blick» hat die Information verbreitet, dass Von Aesch «glatt rasiert» war. Dies trifft laut Kantonspolizei St.Gallen nicht zu, er trug im Zeitpunkt der Tat einen Vollbart. Die in die Öffentlichkeitsfahndung eingegebenen Bilder entsprechend deshalb seinem Erscheinungsbild. Die Medien sind deshalb aufgerufen, allenfalls die Bilder nochmals zu publizieren, um Irritationen in der Bevölkerung zu beheben und die Suche nach Anhaltspunkten für den Verbleib von Ylenia nicht zu gefährden.

Die ebenfalls durch ein Medium verbreitete Information, wonach sich Von Aesch auch am Tattag, am Dienstag, 31. Juli 2007, in Walde/SG aufgehalten und im Dorfladen eingekauft habe, wurde verifiziert.

Bekannt war, dass er am Montag, 30. Juli, im Zuge seiner Suche nach einer Liegenschaft oder einer Wohnung in Walde war. Dieser neue Hinweis auf den 31.Juli 2007 kann zwar nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden. Er muss jedoch aufgrund der bisherigen polizeilichen Erkenntnisse eher in Frage gestellt werden.

Denn für die gleiche Zeit liegt ein als konkreter zu bewertender Hinweis vor, wonach sich Von Aesch mit dem Kinde in Weinfelden aufgehalten haben soll. An diesem Ort wurden Suchen durch die Kantonspolizei Thurgau durchgeführt.


Alle Artikel zum «Fall Ylenia» in der Übersicht

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 09.08.2007 - 16:29:00