Fällt der Schnee, gibt’s für die Polizei viel zu tun
Kanton Zug. Der starke Schneefall am Donnerstagmittag (20. Januar 2011) hat der Zuger Polizei viel Arbeit beschert. Innerhalb von einer halben Stunde haben sich im Kantonsgebiet sieben Verkehrsunfälle ereignet. Drei Personen wurden verletzt.
Kurz nach 12:00 Uhr fuhr eine 39-jährige Automobilistin auf der Sihlbruggstrasse in Baar in Richtung Sihlbrugg. In einer Rechtskurve kam ihr Fahrzeug ins Schleudern. Das Auto drehte sich, kam aufs Trottoir und kollidierte dort mit einem 28-jährigen Velofahrer. Letzterer verletzte sich mittelschwer und wurde durch den Rettungsdienst Zug ins Spital gebracht. Der Sachschaden beläuft sich auf knapp 10’000 Franken.
Um 12:11 Uhr ging bei der Zuger Polizei die Meldung über eine Kollision zwischen drei Autos in Oberägeri ein. Ein 18-jähriger Neulenker fuhr auf der verschneiten Alosenstrasse bergauf zu schnell in eine Rechtskurve und kam auf die Gegenfahrbahn. Ein entgegenkommender 36-jähriger Autofahrer konnte nicht mehr ausweichen und kollidierte mit ihm. Ein weiterer talwärts fahrender Automobilist (22) fuhr wiederum in das Wrack des 36-jährigen. Verletzt wurde niemand. Zwei Fahrzeuge erlitten Totalschaden. Der Sachschaden beläuft sich auf insgesamt rund 30’000 Franken.
Zur gleichen Zeit geriet ein Lieferwagenlenker (39) auf der Blickensdorferstrasse in Baar auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem 67-jährigen entgegenkommenden Autofahrer. Beide Beteiligten blieben unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von rund 25’000 Franken.
Ebenfalls auf die Gegenfahrbahn geriet eine Viertelstunde später ein 36-jähriger Lieferwagenlenker auf der Drälikerstrasse in Hünenberg. Er kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Lastwagen. Während die 29-jährige Chauffeurin unverletzt blieb, verletzte sich der Unfallverursacher leicht. Der Sachschaden wird auf zirka 17’500 Franken geschätzt.
Um 12:30 Uhr verlor eine 30-jährige Autofahrerin im Herrenwald in Hünenberg – wohl wegen nicht angepasster Geschwindigkeit – die Herrschaft über ihr Fahrzeug. Sie kam von der Strasse ab und prallte frontal in einen Baum. Leicht verletzt brachte sie der Rettungsdienst Zug ins Spital. Ihr Auto ist schrottreif. Zusammen mit dem beschädigten Baum beläuft sich die Schadensumme auf rund 10’000 Franken.
Wenig später fuhren zwei Autos auf der Zugerstrasse in Baar einander auf. Der Unfall verlief glimpflich und hinterliess minimalen Sachschaden.
Die Serie beendete schliesslich eine 44-jährige Autofahrerin, als sie bei der Verzweigung Rütihof aus Richtung Küssnacht SZ kommend in die A14 einfahren wollte. Wegen nicht angepasster Geschwindigkeit kam sie ins Schleudern und kollidierte frontal mit der Leitplanke. Sie blieb unverletzt. Ihr Auto ist nicht mehr zu gebrauchen. Der Blechschaden beläuft sich auf rund 2’500 Franken.
Weitere Auskünfte:
Marcel Schlatter, Mediensprecher der Zuger Strafverfolgungsbehörden, steht Ihnen während den Bürozeiten zur Verfügung (T 041 728 41 25). Für O-Töne am Radio wählen Sie bitte T 041 728 49 45.



























