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Fall Ylenia: Spanische Polizei ermittelt

Appenzell. Rund elf Monate nach dem Verbrechen an der kleinen Ylenia sucht die spanische Polizei nach Hinweisen auf weitere Taten des Mörders.

Wie die Online-Ausgabe des «Blick» heute meldet, untersucht die Polizei alle ungeklärten Sexualdelikte in der Region, in welcher der Täter Urs Hans von Aesch wohnte: Benimantell. Bereits seien sechs Opfer gefunden, die genau wie Ylenia mit Toluol betäubt wurden; das kleine Mädchen aus Appenzell starb an der Überdosis dieses Lösungsmittels.

Das Vorkommen von Toluol hat die spanische Polizei offenbar motiviert, vergangene Delikte näher unter die Lupe zu nehmen. Gezielt wurde danach gesucht – und laut «Blick» wurden insgesamt neun Fälle entdeckt, in denen das Lösungsmittel zum Einsatz kam. Überwiegend sind es Vergewaltigungen, aber auch sogenannte Schlafzimmer-Raubfälle, in denen die Bewohner des Hauses so betäubt wurden. Der Radius von 100 Kilometern rund um Benimantell lässt natürlich aufhorchen. Gemäss der Zeitung steht ein Gerichtsmediziner in Spanien derzeit in Kontakt mit den Schweizer Behörden. Allerdings ist bei nüchterner Betrachtung festzustellen, dass von Aesch kaum der einzige Verbrecher war, der zu dem Lösungsmittel gegriffen hat.

Alle Artikel zum Fall Ylenia

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 23.06.2008 - 07:34:00