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Fado aus Lissabon, Polska aus Stockholm

St.Gallen. Kultur im Bahnhof präsentiert am kommenden Donnerstag, 30. April, mit dem «Stockholm Lisboa Project» ein musikalisches Experiment.

Ein Mix aus portugiesischem Fado und schwedischem Polka – geht das überhaupt? Ja, es geht! «Stockholm Lisboa Project» macht es vor! Auf der einen Seite der portugiesische Fado, südländisches Temperament gepaart mit der Melancholie der nächtlichen Hafenkneipen Lissabons.

Ganz am andern Ende Europas, mehr als 2000 Kilometer nord-östlich, liegt die Heimat des Polskas, dem wichtigste Tanz der schwedischen Spielmannsmusik. Was diese beiden so unterschiedlichen Stile verbindet, heisst «Saudade», eine spezifisch portugiesische Form des Weltschmerzes, das Gefühl von Traurigkeit, Wehmut, Sehnsucht oder Melancholie. Aber auch die schwedische Musik kennt Saudade, obgeich es im Schwedischen kein spezifisches Wort dafür gibt.

Im Gefühl der Saudade treffen sich die Musik und die vier beteiligten MusikerInnen: Liana, die Sängerin, gilt als eine der bekanntesten jungen Fado-Sängerinnen Lissabons. Sérgio Crisóstomo ist ein klassisch ausgebildeter Geiger, der sich seit vielen Jahren als Volksmusiker betätigt. Aber auch die beiden Schweden sind ausgezeichnete Instrumentalisten. Simon Stålspets, der nordische Mandola spielt, ist bekannt von Gruppen wie Svart Kaffe oder Kalabra. Filip Jers steht kurz vor dem Abschluss an der Jazzschule in Stockholm – als erster mit der Mundharmonika.

Das Konzert findet im Musiksaal im 3. Stock (Eingang West) des Bahnhofs St. Gallen statt und beginnt um 20 Uhr. Kein Vorverkauf, Türöffnung um 19.30 Uhr.

St.GallenSt.Gallen / 24.04.2009 - 06:06:22