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Ex-Finanzchef sitzt in Haft

Frauenfeld. Gegen den Ex-Finanzchef des Thurgauer Elektrizitätswerks EKT haben die zuständigen Behörden eine Strafuntersuchung eingeleitet.

Das EKT hat beim Zusammenbruch der amerikanischen Bank Lehman Brothers 28 Mio. Fr. verloren.

Nach Bekanntwerden des Verlusts war der Finanzchef sofort freigestellt worden. Seit Ende letzter Woche sitzt er in Haft, wie die Kantonspolizei am Montag mitteilte. Das verlorene Geld war in strukturierten Produkten von Lehman Brothers angelegt.

Die Untersuchung soll zeigen, wie und unter welchen Umständen investiert wurde und wer dafür verantwortlich ist. Gutachten, die die EKT in Auftrag gegeben hatte, förderten Indizien zutage, die Vermögensdelikte des Ex-Finanzchefs als möglich erscheinen lassen. Daraufhin stellten die EKT Strafanzeige.

Ausserdem stellte sich heraus, dass der Ex-Finanzchef in den Jahren 2005 und 2008 ohne Wissen des EKT-Verwaltungsrats zwei Aktiengesellschaften gegründet hat. Deren Firmenzweck war das Erbringen von Finanzdienstleistungen, wie es hiess.

ThurgauThurgau / 13.10.2008 - 14:42:00