Evangelischer Grossanlass im Calvin-Jahr
Affeltrangen. Anlässlich des 500. Geburtstags des Genfer Reformators Calvin will die Evangelische Landeskirche Thurgau einmal ganz bewusst einen kantonsweiten Grossanlass allein auf evangelischer Basis durchführen.
Mit dem Thurgauer Kirchensonntag am 28. Juni in Affeltrangen will die Evangelische Landeskirche ihre Identität nach innen stärken und nach aussen zeigen.
Die Evangelische Landeskirche des Kantons Thurgau nimmt das Calvin-Gedenkjahr als willkommene Gelegenheit wahr, einmal ganz bewusst etwas Grösseres allein auf evangelischer Basis auf die Beine zu stellen.
Zum Gedenken anlässlich des 500. Geburtstags des Genfer Reformators Johannes Calvin gestaltet die Thurgauer Landeskirche unter Führungsverantwortung des Kirchenrates am 28. Juni 2009 den «Thurgauer Kirchensonntag» in Affeltrangen. Statt Calvins Wirken, das im Thurgau weniger Spuren als in der Romandie hinterlassen hat, vertieft darzustellen, will der Kirchenrat ein Fest zu Gottes Ehren begehen. «Dies wäre sicher ganz im Sinne Calvins», wähnt Kirchenratspräsident Wilfried Bührer.
Alle Kirchgemeinden sind angeregt, sich am Thurgauer Kirchensonntag mit dem Motto „gemeinsam feiern“ aktiv und mit Ideen zu beteiligen. Im Zentrum des familienfreundlichen Grossanlasses mit viel Unterhaltung für jede Altersgruppe soll der Festgottesdienst stehen. Dafür dürfen die teilnehmenden Kirchgemeinden auf die Durchführung des eigenen Gottesdienstes verzichten.
Identität zeigen
Ziel des gemeinsamen, kantonsweiten Festes zu Ehren Gottes ist es, das Zusammengehörigkeitsgefühl der Evangelischen im Thurgau über die Gemeindegrenzen hinaus zu fördern und als Landeskirche nach aussen sichtbar in Erscheinung zu treten. Kirchenrat Rolf Bartholdi erklärt: «Mit dem Thurgauer Kirchensonntag wollen wir unsere landeskirchliche Identität nach innen stärken und nach aussen zeigen.»
Das Logo zum Fest ist eine grün-gelbe Taube, welche die geografischen Konturen des Kantons Thurgau stilisiert und am Fest sowohl in der Vorbereitung wie in der Durchführung noch eine grosse, verbindende Rolle spielen wird.



























