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Es sind Schwindler und Ganoven unterwegs: die Polizei warnt

Liestal/Ganzer Kanton BL. Die Polizei Basel-Landschaft warnt vor diversen Schwindlern und Ganoven, welche dieser Tage und Wochen mit verschiedenen Maschen im gesamten Kantonsgebiet unterwegs sind. Es gab bereits erste Geschädigte.

So sind der Polizei mehrere Fälle von Geldwechsel-Betrügereien bekannt. Bei diesen wird
zum Beispiel in Geschäften mit grossen Noten bezahlt wird und dann das Verkaufspersonal in
ein Gespräch verwickelt und getäuscht, sodass am Ende Geld fehlt. Oder auf ahnungslose
Personen werden auf der Strasse angesprochen mit der Bitte, Geld zu wechseln. Dabei greift
nutzt die geschickte Täterschaft einen günstigen Moment, um unbemerkt ins Portemonnaie
der angesprochenen Person zu greifen.

Dann gab es einige wenige Fälle von falschen Handwerkern, welche sich als angebliche Mitarbeiter
einer Energielieferfirma ausgaben, in Häusern etwelche Messungen durchführten und
dafür überrissene Geldforderungen stellten. In den bisher bekannten Fällen kam niemand zu
Schaden und die Betroffenen reagierten richtig, indem sie die falschen Handwerker entschieden
wegschickten und sich nicht zu einer Zahlung drängen liessen.

Nicht ganz neu sind Betrugsversuche an Bancomaten und Postomaten. Eine neuere Masche
ist allerdings, dass Leute, welche gerade an einem Automaten Geld beziehen, unmittelbar angesprochen
werden, zum Beispiel für eine Unterschriftensammlung. In einem solchen Fall kam
Ende Juli in Sissach BL eine 57-jährige Frau zu Schaden, welche von zwei jüngeren Frauen
angesprochen wurde; danach fehlten der 57-Jährigen 1000 Franken. Auch in solchen Fällen
ist es das tauglichste Mittel, aufdringliche Personen in aller Deutlichkeit wegzuweisen.

Weiterhin stets erhöhte Vorsicht ist zudem geboten an Bancomaten bei der Eingabe des Codes
(Code-Eingabe stets konsequent mit der Hand abdecken und sich durch nichts ablenken
lassen) sowie im Umgang mit Portemonnaies in Einkaufswagen/Einkaufstaschen in Einkaufszentren.
Die Polizei Basel-Landschaft verzeichnet trotz hoher Präsenz in Einkaufszentren noch
immer mehrere Fälle pro Woche.

Generell ist die Polizei Basel-Landschaft dankbar dafür, wenn verdächtige Wahrnehmungen
stets umgehend und sofort gemeldet werden, am besten via Notruf 112 oder 117.

Basel-LandschaftBasel-Landschaft / 06.08.2012 - 12:01:14