Es lebe der Sport
2008 steht ganz im Zeichen des Sports. Tiger Woods und Robin Hood sind die künftigen Vorbilder.
Ein Vorsatz, den ich mir jedes Jahr mache heisst: «Die Hälfte aller Vorsätze, die ich mir mache, sollten auch umgesetzt werden.»
Und da ich seit jeher den Vorsatz «mehr Sport» Ende des Jahres unter der Rubrik «nicht erfüllt» ankreuzen konnte, habe ich mir für das Jahr 2008 ausschliesslich sportliche Vorsätze vorgenommen. Ich werde also weder sparsamer Leben noch weniger Arbeiten und schon gar nicht irgendwelche Sprachkurse belegen. Das alles muss warten bis 2009 – mindestens.
Der Fehler, den ich in der Vergangenheit gemacht habe war, mich auf die einfachsten Sportarten zu stürzen. Da ich niemandem zu nahe treten will, werde ich diese hier nicht auflisten. Aber diese «einfachen» Betätigungen langweilten mich relativ schnell. Es muss etwas Neues sein, eine Herausforderung.
Den Golfschläger habe ich bisher nur einmal geschwungen. Das war vor rund sechs Jahren in den Ferien. Es zwar zum Verzweifeln. Getroffen habe ich alles, nur nicht diesen kleinen, verflixten Ball. Am Schluss der Stunde schmerzte mein Handgelenk und ein Erfolgserlebnis war weit und breit keines ersichtlich. Das soll sich jetzt ändern, mit Vorsatz Nummer Eins: Ich besuche einen Golfkurs.
Vorsatz Nummer Zwei schwirrt mir schon länger im Kopf herum. Seit jeher fasziniert mich das Bogenschiessen. Es ist diese Eleganz, die Geschwindigkeit, die Präzision. Ich weiss, dass dieser Sport von Aussen betrachtet sehr viel einfacher aussieht, als er wirklich ist. Auch hier hoffe ich auf schnelle erste Erfolgserlebnisse.
Und sollten Sie mich schon in ein paar wenigen Monaten erwischen, wie ich mürrisch meine Runden um den Block jogge, dann wissen Sie: Einmal mehr ist er mit seinen Vorsätzen gescheitert.
Aber sportlich wird das Jahr 2008 ja sowieso. Und sei es nur, wenn man sich bei einem Bier die Fussballspiele der EM betrachtet.



























