Erstmals Gebirgsharvester im Einsatz
Herisau. Ab kommenden Montag führt das Gemeindeforstamt im Rechberg-Wald Durchforstungsarbeiten durch. Auf einer Fläche von drei Hektaren werden rund sechshundert Kubikmeter Holz herausgearbeitet.
Erstmals kommt für diese Arbeiten ein Gebirgsharvester mit Kippmast zum Einsatz. Die gefällten Bäume werden an einem gesicherten Tragseil von fünfhundert Metern Länge aufgehängt, via Funksteuerung aus dem Wald zum Fahrzeug gezogen und dort direkt entastet und auf das gewünschte Sortiment wie Bauholz, Industrieholz und Zelluloseholz zugeschnitten.
Das gemietete Fahrzeug ermöglicht einerseits, rationell und von der Geländesituation unabhängig zu arbeiten, und anderseits schonenden Waldbau zu betreiben. Pro Tag können auf diese Weise bis zu einhundert Kubikmeter Holz verarbeitet werden.
Während der Forstarbeiten ist der Verbindungsweg Belch-Rechberg aus Sicherheitsgründen für die nächsten zwei Wochen gesperrt.



























