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Erster Rang im Visier

Volleyball. Nachdem die erste Damenmannschaft der Appenzeller Bären in der letzten Saison den zweiten Rang erreicht hatte, wird das Team in dieser Saison versuchen, in der 2. Liga den ersten Tabellenplatz zu erreichen.

Die beiden Abgänge von Nadia Dörig und Dominique Bigler konnten durch zwei bekannte routinierte Spielerinnen, welche bereits mehrere Saisons das Bärentrikot getragen haben, kompensiert werden. Zum einen kehrt Lucrezia Kuster nach einer Babypause zum Team zurück, sie wird das Angriffsspiel der Appenzellerinnen über die Mitteposition noch unberechenbarer machen. Lucrezia zusammen mit Tanja Frischknecht und Catiana Baumgartner bilden wohl das schlagkräftigste Mitteangreiferinnentrio der gesamten Liga. Im Gegensatz zur letzten Saison, als dem Team nur zwei Spielerinnen auf dieser Position zur Verfügung standen, bringt die neue Konstellation auch neue Möglichkeiten im Training, welche das Team einen Schritt weiter bringen werden. Zum andern stösst Regula Höhener wieder zum Team. Durch ihre überdurchschnittlichen technischen Fähigkeiten wird sie der Mannschaft an Stabilität verleihen, zudem stellt durch ihre ehrgeizige und pflichtbewusste Einstellung ein Vorbild für die vielen jungen Spielerinnen in der Halle dar.

Neubesetzung auf der Libero-Position
Da sich Romana Streule für eine volleyballerische Pause entschieden hat, ist auf der Liberoposition kurzzeitig eine Lücke entstanden. Es liegt nun an Stefanie Manno, welche nach einjährigem USA-Aufenthalt wieder zum Team gefunden hat, in den kommenden Trainings soviel Erfahrung zu sammeln, dass sie die Lücke in Zukunft zu schliessen vermag.

Dass der erste Rang als realistisches Ziel im Auge gefasst werden darf, liegt vor allem aber auch daran, dass die Schlüsselspielerinnen Stephanie Ruef und Astride Bischof dem Team treu geblieben sind und ihr Erfahrung den jungen Spielerinnen weitergeben. So werden die beiden Juniorinnen Debora Etter und Danica Kölbener in der kommenden Saison vermehrt im Stande sein, Verantwortung zu übernehmen. Debora bildet zusammen mit Désirée Lehmann auf der Diagonalposition ein wichtiges Angriffsduo. Danica ihrerseits reift Schritt für Schritt zu einer Teamstütze auf der Aussenposition. Dem nicht genug mit Noemi Jacober, Seline Kölbener und Daria Hörler steht bereits die nächste Generation in den Startlöchern. Die drei jungen Damen trainieren mit dem Damen 1 voll mit, werden die Spiele aber vorwiegend mit den U18 Damen bestreiten.

Grosses Kader
Wer genau nachgezählt hat, registriert die stattliche Anzahl von 13 Spielerinnen, welche das gemeinsame Ziel des ersten Ranges verfolgen, aber den Spass beim Spiel niemals ausser Achte lassen. Nebst der Arbeit von Trainer Sascha Messmer liegt es vor allem auch in der Verantwortung jeder einzelnen Spielerin eine erfolgreiche Saison zu erleben. Eine leichte Aufgabe wird es nicht werden, die verschiedenen Generationen, Charaktere, Motivationen und Wünsche von 13 Frauen unter einen Hut zu bringen.

Erstes Heimspiel: Sonntag, 2. November, 16 Uhr gegen Pallavolo

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 18.10.2008 - 10:32:00