Erster Arbeitgeberapéro im Rehabilitationszentrum
Lutzenberg. Im Rehabilitationszentrum hat die Arbeitsintegration einen wichtigen Stellenwert. Um dies zu unterstreichen, organisierte das Zentrum erstmals eine Tagung mit externen Arbeitgebern.
Tagungsleiter Werner Stuber, Bereichsleiter Arbeit und Ausbildung, begrüsste die Gäste und fasste kurz Ziel und Zweck der Veranstaltung zusammen. Einerseits sollte die Vertiefung bestehender Kontakte möglich werden, andererseits der Austausch über auftauchende Fragen und Anregungen gefördert werden.
In ihrem Kurzreferat fragte Regierungsrätin Marianne Koller-Bohl, Vorsteherin des Departements Volks- und Landwirtschaft Ausserrhoden, warum Arbeit denn so etwas Wichtiges sei. «Die Antwort ist naheliegend: Sie sichert uns die Existenz und, was im Zusammenhang der Rehabilitation vielleicht fast noch wichtiger ist, sie ermöglicht die Teilnahme am Leben der Gemeinschaft und beugt sozialer Isolation und Vereinsamung vor», erklärte sie den Gästen.
Regierungsrat Matthias Weishaupt freute sich, als Vorsteher des Departements Gesundheit Ausserrhoden wie auch als Vice-Präsident der Aufsichts- und Betriebskommission des Rehabilitationszentrums Lutzenberg, zu einem wichtigen Thema sprechen zu können. Auch für ihn sei es zentral, den Klientinnen und Klienten des Zentrums realisierbare Perspektiven aufzeigen zu können. Mit dem von ihm zitierten Sprichwort «Gesundheit ist die Tochter der Arbeit» bedankte er sich auch für die Bereitschaft von Arbeitgebern, immer wieder bereit zu sein, gewissermassen einen Beitrag zur Elternschaft der Gesundheit unserer Klienten zu leisten. «Ihre Unterstützung im Arbeitstraining und in der Arbeitsintegration ist für uns unverzichtbar», sagte er abschliessend.
Zentrumsleiter Peter Gut bedankte sich bei den externen Arbeitgebern für die gute Zusammenarbeit, auf die das Rehabilitationszentrum Lutzenberg seit vielen Jahren zurückblicken kann. Unternehmen seien nicht nur willkommene, sondern auch unersetzliche Partner. Und das Zentrum sei für die Arbeitgeber bei sich abzeichnenden Problemen auch rund um die Uhr erreichbar und biete seine Unterstützung an, hielt er fest.
Die erstmals durchgeführte Tagung dürfte im kommenden Jahr eine weitere Auflage erfahren. Peter Gut meine in seinem Referat, dass in der Augen vieler sozialer Organisationen Wirtschaft und Gewerbe vermeintlich diejenigen seien, die soziale Probleme eher verursachen als lösen. Dass aber eine erfolgreiche Zusammenarbeit möglich ist, bewies dieser Arbeitgeberapéro allemal.



























