Erste Spende überwiesen
Berg. «hunger & durst» überwies den ersten Spendenbetrag an ein Hilfswerk. Der von der Wunder.Bar gespendete Betrag kommt dem Hilfsprojekt MTRC in Uganda zu Gute.
In einem der ärmsten Länder der Welt erhalten Familien dank dem Hilfsprojekt Mushroom Training and Resource Center (MTRC) die Chance, durch das Anpflanzen von Austernpilzen die einseitige Ernährung mit einem protein- und vitaminreichen Lebensmittel zu ergänzen. Zudem finanziert der Verkauf der Pilze die Kosten für neue Keimlinge und bietet Kindern beispiels-weise die Möglichkeit eine Ausbildung zu absolvieren. Die gespendeten CHF 1’000 helfen der Hilfsorganisation ein neues Ver-teilszentrum aufzubauen und weiteren Familien den Einstieg in das Projekt zu finanzieren.
Nachhaltige Hilfe gegen Hunger in Uganda
Nachdem «hunger & durst» die Überweisung des ersten Spendenbetrages getätigt hat, sprach Cornelia Giger von «hunger & durst» mit Martina Locher vom Hilfsprojekt MTRC.
Cornelia Giger: Wie kommt eine Schweizerin dazu, bei einem Hilfsprojekt in Uganda mitzuarbeiten? Martina Locher: Bei einem Einsatz für eine andere Hilfsorganisation in Uganda lernte ich im Sommer 2006 Peace Byandusya, die Gründerin von MTRC, kennen. Fasziniert von der Peace’s Idee kehrte ich im Sommer 2007 wieder nach Afrika zurück, um vor Ort die Organisation MTRC mitzugründen und beim Projekt mitzuarbeiten. Giger: «hunger & durst» stellt hohe Anforderungen an die Hilfsorganisationen, insbesondere an die Nachhaltigkeit. Warum ist MTRC ein nachhaltiges Hilfsprojekt? Locher: Durch den Verkauf der Pilze können Familien in Uganda die notwendigen Utensilien für das Anpflanzen selber erwer-ben. Zusätzlich können lokale Ressourcen vor Ort verwendet werden um die Pilze anzupflanzen. Das Startkapital ist de-menstrpechend gering. Im Verteilszentrum sollen frische Pilze getrocknet und verpackt werden können. Somit soll das Projekt in Zukunft in der freien Marktwirtschaft konkurrenzfähig und nicht mehr von Spendengeldern abhängig sein. Darunter verstehen wir nachhaltige Hilfe. Giger: Wo werden die gespendeten CHF 1’000 eingesetzt und wohin fliessen künftige Spendenbeträge? Locher: Der erste Betrag von «hunger & durst» wird Familien als Einstiegskapital vergütet. Damit können diese die Keimlinge und die Geräte einkaufen. Weitere Beträge werden in das neue Zentrum von MTRC investiert. Dort finden die Schulungen statt und die Verteilung der Rohmaterialien läuft von dort. Zudem dient das Zentrum auch als Kontaktstelle zwischen den Verkäufern der Pilze und Käufern. Weitere Informationen: www.hungerunddurst.ch und www.oystermushroom.ch



























