Ernst Rüegg ist neuer Schulkreisleiter Niederteufen
Niederteufen/AR. Nach einem umfangreichen Selektionsverfahren hat der Gemeinderat Ernst Rüegg als neuen Schulleiter gewählt.
Ernst Rüegg folgt auf Pascal Hofstetter, der auf Beginn des neuen Schuljahres an die Schulleiterstelle in Speicher wechselt. Der Gemeinderat dankt Pascal Hofstetter für seine wertvollen Dienste und heisst Ernst Rüegg – mit Stellenantritt per 1. August 2009 – herzlich willkommen.
Leistungsvereinbarung mit der Kinderkrippe «Chäferfäscht»
Seit 2001 führt der Verein «Kinderkrippe Teufen» eine Krippe für Kinder im Alter von 3 Monaten bis zum Schuleintritt. Finanziell wurde das «Chäferfäscht» unter anderem auch von der Gemeinde Teufen mit einem Startkapital unterstützt. An der Abstimmung vom 9. Februar 2003 haben sich die Stimmberechtigten für eine der Unterstützung von Krippenplätzen mit jährlich maximal 55’000 Franken ausgesprochen. Dieser Betrag ist zweckbestimmt für in Teufen wohnhafte Eltern, die gemäss Tarifberechnung nach dem Einkommen den kostendeckenden Betrag nicht entrichten können. Der Maximalbetrag wurde bis zum heutigen Zeitpunkt noch nie voll beansprucht.
Die bis heute gut funktionierende Zusammenarbeit wurde nun in einer Leistungsvereinbarung festgehalten. Diese regelt die Beziehung zwischen der Gemeinde Teufen als Auftraggeberin und dem Verein Kinderkrippe Teufen als Auftragnehmerin zur Sicherstellung des Betriebs eines familienergänzenden Betreuungsangebotes.
Personelle Verstärkung der Sozialen Dienste Teufen-Gais erforderlich
Die Berichterstattungen aus der Wirtschaft und den Gemeinwesen zeigen es mit aller Deutlichkeit: Die Regionalen Arbeitsvermittlungsstellen und die Sozialen Dienste haben schlagartig Mehrarbeit erhalten. Als erstes konnte dieser Mehraufwand mit angeordneten Überstunden überbrückt werden. Die aktuelle Situation zeigt jedoch, dass dies auf Dauer nicht mehr möglich ist. Die Sozialen Dienste kämpfen weiterhin mit ständig grösser werdenden Schwierigkeiten wegen stetig zunehmenden Fallzahlen und der Komplexität der Fälle. Das Personal der Sozialen Dienste Teufen-Gais ist überlastet. Mit derzeit 2.6 Vollzeitstellen für 8’700 Einwohner können die Dienstleistungen gegenüber der Kundschaft nicht mehr zufriedenstellend erbracht werden. Nur mit einer entsprechenden Erhöhung des Stellenplans ist es möglich, die anspruchsvollen Aufgaben (z.B. Aufnahme neuer Sozialhilfefälle, Kindes- und Erwachsenenschutzmassnahmen) im Bereich Vormundschaft und Sozialhilfe zu erfüllen. Im Moment werden vor allem die Notfälle erledigt. Dazu gehören insbesondere Personen, die neu die Unterstützung der Sozialhilfe benötigen, Ausrichtung von Alimentenbevorschussungen sowie Kriseninterventionen im Bereich der Vormundschaft. Dadurch bleiben finanziell wirksame Aufgaben wie Inkassomassnahmen (z.B. Betreibung nicht zahlender Väter), Verlustscheinbewirtschaftungen, Rückerstattungsbemühungen etc. aufgrund der zeitlich nicht vorhandenen Ressourcen liegen.
Nach umfangreichen Abklärungen mit einer externen Situations- und Arbeitsplatzanalyse hat der Gemeinderat nach Rücksprache mit dem Gemeinderat Gais eine Stellenerhöhung um 100 Prozent beschlossen. Gemäss den Bestimmungen des Zusammenarbeitsvertrags mit Gais untersteht das Personal den Personalbestimmungen der Gemeinde Teufen. Die Kosten für die Sozialen Dienste Teufen-Gais werden zwischen den Gemeinden im Verhältnis der Einwohnerzahl aufgeteilt.
Der Gemeinderat Teufen erachtet eine personelle Verstärkung der Sozialen Dienste Teufen-Gais als notwendig und unumgänglich, auch wenn in unseren Gemeinden die Zahl der Klienten im Vergleich mit anderen AR-Gemeinden unterdurchschnittlich ist. Mit dieser dringend erforderlichen Massnahme können u.a. auch die finanziell für die Gemeinden Teufen und Gais positiv wirksamen Aufgaben wieder aufgenommen und der Aufwandüberschuss reduziert werden. Der Erfolg dieser «Erste-Hilfe-Massnahme» ist nach zwei Jahren neu zu beurteilen.
Gemäss Art. 8 lit. e) Gemeindeordnung Teufen unterliegt die Schaffung neuer Stellen dem fakultativen Referendum. Wenn wenigstens 100 Stimmberechtigte innert 30 Tagen es schriftlich verlangen, ist eine entsprechende Vorlage zur Abstimmung zu bringen. Das Referendumsinserat erscheint am 19. Juni 2009.
In Anbetracht der Dringlichkeit dieser Massnahme hat der Gemeinderat eine Temporärkraft angestellt und die Gemeinderäte Teufen und Gais haben den dafür notwendigen Nachtragskredit von total 35’000 Franken für maximal sechs Monate genehmigt.
Für ergänzende und vertiefende Informationen zu diesem komplexen und für die Dienstleistung der Gemeinden wichtigen Bereich stehen auf Anfragen die Präsidenten der beiden Sozialkommission oder die Gemeindepräsidenten zur Verfügung.
Begrüssung der Neuzuzüger und Neuzuzügerinnen
Die diesjährige Begrüssung findet – mit einem Rundgang durch verschiedene Anlagen und Betriebe der Gemeinde – am Samstagmorgen, 7. November 2009 statt. Die neuzugezogenen Einwohnerinnen und Einwohner werden persönlich eingeladen und in der Presse wird rechtzeitig darauf hingewiesen.



























