Erneuter Mottbrand am Limmatquai
Zürich. Der Grossbrand im Zunfthaus «Zur Zimmerleuten» beschäftigte die Rettungskräfte auch rund 60 Stunden nach Brandausbruch.
Nachdem am Limmatquai 40 die Löscharbeiten der Feuerwehr von Schutz & Rettung am Freitag, 16. November 2007 abgeschlossen worden waren, meldeten Anwohner am Samstagmorgen um 10:22 Uhr, dass erneut Rauchschwaden aus der Brandruine aufsteigen würden. Die Feuerwehr rückte daraufhin erneut mit zwei Löschzügen ans Limmatquai aus. Obwohl beim Eintreffen der Einsatzfahrzeuge keine Rauchschwaden mehr zu sehen waren, wurde eine Wärmebildkamera eingesetzt, um mögliche Glutnester ausfindig zu machen.
Es zeigte sich, dass unter den rund zwei- bis dreihundert Kubikmetern Schutt, in einem Hohlraum, ein kleines Glutnest vorhanden war. Um zu verhindern, dass die stark beschädigte historische Liegenschaft weiter Schaden nimmt, musste mit dem Einsatz von Löschmitteln sehr vorsichtig umgegangen werden. Es gelang aber rasch die betroffene Stelle genau zu eruieren und den Mottbrand zu löschen. Bis auf weiteres werden Milizeinheiten der Feuerwehr eine Brandwache aufziehen, um einen erneuten Schwel lbrand zu verhindern.
Am Montag werden Privatfirmen mit dem Abtransport des Brandschutts beginnen. Aufgrund von ersten Schätzungen dürfte dies drei bis vier Tage dauern. Während dieser Zeit muss am Limmatquai zeitweise mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.
Auch die Brandermittler der Kantonspolizei Zürich waren vor Ort, um sich ein Bild der weiteren Entwicklung zum machen. Ihre Ermittlungen laufen. Zur Zeit liegen aber keine weiteren Erkenntnisse vor. Das Limmatquai war bis um 13:30 Uhr gesperrt. Stapo Zürich
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