Erneute Niederlage für den FC Urnäsch
Fussball. Im Kellerduell gegen den FC St. Otmar müssen sich die Urnäscher erneut geschlagen geben, dies obwohl Sie in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft war.
Über alles hinweg gesehen, agierte Urnäsch jedoch unglücklicher.
Die Urnäscher, welche diverse Absenzen zu verzeichnen hatten, begannen engagiert und versuchten das Spielgeschehen von Beginn weg in die Hand zu nehmen. Die Gastgeber wirkten etwas nervös und hielten mit teils überharten Fouls dagegen, welche allesamt ungeahndet blieben. Lestayo, der eine starke Leistung im Mittelfeld bot, bekam dies bereits nach wenigen Minute schmerzhaft zu spüren. Die Gastgeber überstanden die Startphase ohne Gegentor und liessen nun Ihrerseits den Ball besser laufen. Zu weit waren nun die Urnäscher von Ihrem Gegenspieler und hatten immer mehr das Nachsehen. St. Otmar drückte und hatte in dieser Phase eindeutig mehr vom Spiel. Die Urnäscher liefen immer wieder dem Ball hinterher, doch die Urnäscher Defensive behielt meist die Ruhe und den Überblick.
Vereinzelt gelang es jedoch, sich aus der Umklammerung zu lösen und die Angriffsbemühungen der Urnäscher sahen nun erfolgsversprechender aus. Nach einem Freistoss liess St. Otmars Keeper von der Sonne geblendet den Ball aus der Hand fallen, prallte dann mit dem eigenen Gegenspieler zusammen und Urnäsch ging mit 0:1 in Führung. Dachten alle Zuschauer und Beteiligten, nur der Unparteiische sah das Ganze anders. Der Treffer wurde aus unerklärlichen Gründen nicht gegeben. Die Mannschaft haderte zusehends und die Partie wurde zerfahrener. Nach einem erneut unmotivierten Einsteiegen eines St. Gallers musste Ammann noch vor der Pause verletzt ausscheiden, erneut ohne Konsequenzen. Weshalb der Unparteiische sieben Minuten nachspielen liess bis zur Pause bleibt beiden Mannschaften und den Betreuern ebanfalls ein Rätsel.
St. Otmar witterte nach der Pause seine Chance und nutzte einen Stellungsfehler in der Urnäscher Defensive zum 1:0 aus. Kurze Zeit später doppelten die Gastgeber nach: Bodenmann blieb nach einem Ellbogenschlag ins Gesicht liegen, was die Gastgeber nicht daran hinderte weiterzuspielen und das 2:0 zu machen. Die Nerven lagen nach dieser und der folgenden Aktion bei gewissen Urnäschern blank: Als nach zwei klaren Fouls an den Urnäschern die Partie weiterlief und sich wieder ein Urnäscher verletzte, erneut ohne Folgen für die Gastgeber. Anstatt eines Freistoss für Urnäsch durfte Ackroyd frühzeitig duschen nach seiner zweiten gelben Karte. Der Widerstand der Urnäscher war gebrochen, denn zu zehnt hatte man nur noch vereinzelt Chancen, allesamt nicht zwingend. St. Otmar nutzte die sich bietenden Chancen und erhöhte das Score schlussendlich auf 4:0.
Es bleibt zu hoffen, dass nun bei allen Spielern die Nachricht angekommen ist. Dem Unmut Platz machen ist das Eine, aber jeden Entscheid, auch wenn nicht jeder korrekt war, muss nicht kommentiert werden. So macht man sich sicherlich keine Freunde und hat unter diesen Umständen einen Gegner mehr auf dem Platz, was gegen St. Otmar ganz offensichtlich war.



























