Erneut falschen Goldschmuck entdeckt
Basel: Am letzten Sonntag haben Schweizer Grenzwächter beim Autobahnübergang Basel-Weil vier Rumänen und deren Fahrzeug einer Zollkontrolle unterzogen.
Dabei stellten die Grenzwächter im Fahrzeug in verschiedenen Verstecken über 15 Kilogramm falschen Goldschmuck sicher. Die rund 1’400 falschen Goldringe wurden durch die Grenzwache beschlagnahmt und der Edelmetallkontrolle in Basel übergeben. Der Lenker, ein 27-jährige Rumäne, musste eine Busse entrichten. Die Schweizer Grenzwache in Basel warnt potentielle Käufer vor günstigen „Schnäppchen“.
Am Sonntagnachmittag (4.10.09) reisten vier Rumänen im Alter von 26 und 27 Jahren in einem rumänisch immatrikulierten Fahrzeug von Deutschland über den Grenzübergang Basel-Weil/Autobahn in die Schweiz ein. Im Rahmen einer Zollkontrolle entdeckten die Grenzwächter in verschiedenen konstruktionsbedingten Hohlräumen rund ein Dutzend schwarze Socken, welche mit glänzenden Gegenständen gefüllt waren.
Falscher Goldschmuck mit irreführenden Prägungen
In diesen Socken befanden sich rund 1’400 nach Gold scheinende Fingerringe. Bei der genauen Überprüfung der sichergestellten Ringe stellten die Grenzwächter fest, dass verschiedene Prägezeichen auf der Innenseite der Ringe angebracht waren. Die Bezeichnungen 585 und 14 K sollten offensichtlich potentiellen Käufern vorspiegeln, dass es sich um echten Goldschmuck (vergleiche Infobox) handelte. In Tat und Wahrheit handelte es sich jedoch um minderwertiges Metall. Die sichergestellten Gegenstände, insgesamt 15,6kg, wurden als Zollpfand beschlagnahmt und der Edelmetallkontrolle in Basel übergeben. Der rumänische Fahrer musste an Ort und Stelle eine Busse entrichten.
Der Dritte Fall in der Nordwestschweiz
Mitte Mai entdeckten Schweizer Grenzwächter bei Roggenburg (BL) im Auto von zwei Rumänen insgesamt 6,3 Kilogramm falschen Goldschmuck im Form von Ringen und Halsketten. Vor rund einem Monat fand die Schweizer Grenzwache erneut in einem Fahrzeug von vier rumänischen Staatsagehörigen 1,4 Kilogramm falschen Schmuck. Auch damals waren die vermeintlichen Goldringe und Goldketten in verschiedenen konstruktionsbedingten Holräumen versteckt gewesen und wiesen irreführende Karat-Prägungen auf.
Finger weg von dubiosen Angeboten
Die Schweizer Grenzwache in Basel warnt potentielle Käufer von „günstigen Angeboten“, von fliegenden Händlern, welche vermeintlichen Goldschmuck an der Haustüre oder auf öffentlichen Plätzen anbieten. Solche „Schnäppchen“ können sich trotz vorhandener Karat und Feingehaltbezeichnung als billige Messingfälschung erweisen. Meistens merkt der geprellte Käufer die Täuschung erst später. In der Zwischenzeit sind die Verkäufer jedoch meist schon über alle Berge.



























