Ermittlungsverfahren gegen Cannabishandel abgeschlossen

Zürich/ZH. In einer gezielten Aktion gegen den organisierten Betäubungsmittelhandel wurden durch die Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl acht Personen festgenommen. Insgesamt wurden einige Kilogramm Marihuana, mehrere zehntausend Franken Bargeld sowie mehrere Waffen sichergestellt.

Im Herbst 2009 erhielt die Kantonspolizei Zürich erste Hinweise, wonach eine im Zürcher Unterland wohnhafte verdächtige Person grössere Mengen Marihuana anbaue und vertreibe. Die Vorermittlungen bestätigten den Verdacht, worauf die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl ein Strafverfahren eröffnete und technische Überwachungsmassnahmen anordnete. Die polizeilichen Erhebungen wurden durch Spezialisten der Ermittlungsabteilung der Kantonspolizei Zürich getätigt.

Die ersten Erkenntnisse zeigten, dass in abwechselnder Zusammensetzung insgesamt acht Verdächtige im Cannabishandel respektive Anbau beteiligt waren. Anlässlich mehrerer Hausdurchsuchungen wurden insgesamt vier Hanf-Indooranlagen ausgehoben. Es konnten rund 3'000 Hanfpflanzen, mehrere Dutzend Kilogramm verkaufsfertiges Marihuana, technische Gerätschaften zur Betreibung der Anlage, Bargeld von insgesamt knapp 30'000 Franken sowie mehrere Waffen sichergestellt.

Bei den involvierten acht Drogenhändlern handelt es sich um sieben Schweizer sowie einen italienischer Staatsbürger mit Niederlassungsbewilligung, im Alter zwischen 32 und 55 Jahren. Die Verhafteten wurden der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl zugeführt.

Sämtliche Anlagen wurden durch Spezialisten fachgerecht demontiert und entsorgt.

Zürich / 07.11.2014 - 14:59:08
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