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Ermittlungen nach Bootsunfall laufen – Zeugen gesucht

Biel/BE. Nach der Kollision zweier Motorboote auf dem Bielersee vom gestrigen Donnerstag, 28. April 2011, laufen die Ermittlungen zur Unfallursache. Die Kantonspolizei Bern sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.

Gemäss bisherigem Stand der Ermittlungen war das grössere der beiden Boote am Nachmittag von Biel herkommend in Richtung Erlach unterwegs. Der Führer des zweiten, kleineren Bootes, fuhr von Erlach in Richtung Neuenstadt. Einige hundert Meter vom Ufer entfernt, ausserhalb der Uferzone, kam es dann zur verhängnisvollen Kollision der beiden Boote. Die Polizei war von einer Drittperson und vom Lenker des grösseren Bootes über den Unfall informiert worden. Ein Patrouillenboot, welches sich in der Nähe befand, traf kurze Zeit später am Unfallort ein. Trotz eingeleiteter Reanimation durch Angehörige der Seepolizei wie auch der ausgerückten Ambulanz der Region Biel konnte schliesslich nur noch der Tod des 67-jährigen Mannes festgestellt werden.

Die Ermittlungen laufen unter Beteiligung der Seepolizei sowie des Unfalltechnischen Dienstes der Kantonspolizei Bern weiter. Dabei stehen zwei Punkte im Vordergrund, nämlich das Gewähren des Vortrittsrechts sowie die Einhaltung der Sorgfaltspflicht seitens der Schiffsführer. Die Frage, wie es genau zum Unfall kommen konnte, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beantwortet werden.
 
Beide Lenker hatten sich alleine auf ihren Booten befunden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest beim Lenker des grösseren Bootes, welcher beim Unglück nicht verletzt wurde, fiel negativ aus. Die gerichtsmedizinische Untersuchung des Opfers ist noch nicht abgeschlossen.

Die Kantonspolizei Bern bittet Personen, welche Angaben zur Fahrt der beiden Boote sowie zum Unfallhergang machen können, sich unter der Nummer 032 344 51 11 zu melden.

BernBern / 30.04.2011 - 12:59:29