Erlebniswelt, Brauereikeller und Sternwarte
Speicher-Trogen. Die Schweizer Wandernacht war ein voller Erfolg. 54 Wanderinnen und Wanderer spazierten durch das Appenzellerland.
Auf den Aufruf der Schweizer Wanderwege wurden insgesamt an 87 Orte in der Schweiz am am letzten Vollmondabend die Zweite Schweizer Wandernacht durchgeführt. Eine davon fand im Appenzellerland statt. 54 Wanderinnen und Wanderer genossen einen schönen Sommerabend in Trogen an der im Auftrage der Vereinigung Appenzell A.Rh. Wanderwege VAW geführten Wanderung.
Für die Nacht-und Vollmondwanderung hat der Verkehrsverein Speicher-Trogen für die geführte Abendwanderung ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. So durften die Wanderleiter Rolf Wild und Markus Waser eine fröhliche Schar ins Goldachtobel hinunter führen.
Im ehemaligen Schwimmbad von Trogen erlebten die Wanderteilnehmer und Wanderteilnehmerinnen eine besondere eindrückliche Welt. In der sogenannten «Erlebniswelt» wurden sie von der Leitung Andri Girsberger über die verschiedenen Projekte für Jung und Alt, die hier realisiert und durchgeführt werden, orientiert. In dem besonderen Wirtschafts-und Barbau konnten sie sich anschliessend mit Grilliertem und Getränke für den bevorstehenden Aufstieg stärken.
Eine besondere Unterwelt erlebt
Ein kurzer Aufstieg, der es aber in sich hatte, führte direkt zum nächsten Höhepunkt im Lindenbühl. Im ehemaligen, kühlen Bierbrauerei-Keller im Ferien-und Bildungshaus Lindenbühl wurden die Gäste mit einer ganz besonderen Illumination zur Beleuchtung der dunklen Räumlichkeiten empfangen.
Hier erfuhr man durch die «Hausverantwortliche» Margrit Hemund, dass dieses Haus früher eine Bierbrauerei beherbergte, anschliessend als «Grand Hotel du Lindenbühl» besucht werden konnte. Auch hat sich hier der Rotkreuz Gründer Henry Dunant längere Zeit als Pensionär aufgehalten. Nach dem Genuss der vom Verkehrsverein Speicher-Trogen gespendeten Getränke zog es die Leute eher wieder an die wärmere Luft im Freien.
Gemütliches Warten bis zum Besuch der Sternwarte
Auf der letzte Etappe vorbei an der «Grossen Säge» war immer noch bei Tageslicht gemütliches, angenehmes Wandern. Die Gäste wurden im Restaurant Sand mit Hackbrettklängen empfangen und bald war eine gemütliche Stimmung. Und der letzte Programmpunkt dieses Abends stand noch bevor.
Man genoss vorerst bis zum Eindunkeln in der schönen Gartenwirtschaft den Abend. In Gruppen wurden nun die «Himmelgucker» an der Sternwarte von Christian Fitze empfangen. Hier erfuhr man vorerst im Freien in kurzer Zeit recht vieles über den Sternenhimmel und anschliessend konnte jeder noch in der Sternwarte einen Blick in den Himmel machen.



























