Erinnerungen an die Jugendzeit
Herisau. Mit einem Strauss bunter Melodien überraschte das «Chenderchörli Herisau» die Mitglieder vom Club 60plus anlässlich der Oktoberzusammenkunft im katholischen Pfarreiheim.
Roslyn Metzger als 400. Mitglied geehrt.
Als Einstimmung auf den Nachmittag erklangen Appenzellerlieder, dargeboten vom Hofpianisten Ruedi Bösch. Über 100 Frauen und Männer trafen sich zur Oktober-Zusammenkunft und erlebten einen gemütlichen Nachmittag mit dem «Chenderchörli» Herisau. Vorgängig konnte einem Mitglied – Jürg Nufer – zum runden Geburtstag gratuliert, während von deren zwei Abschied – Berti Waldburger und Hans Diem genommen werden musste.
Bühne frei Das «Chenderchörli Herisau» unter der Leitung von Hans Frick, begleitet auf dem Akkordeon, verfügt über eine beachtliche Anzahl Mädchen und Knaben, die vor einem erwartungsvollen Publikum auftraten und zwar ungekünstelt und natürlich. Die Mädchen in der Appenzeller-Werktags- und Sonntagstracht (braun und blau) und die Buben im «Sonntighääs» und beschlagenen Hosenträger trugen viel zu einem gemütlichen Nachmittag bei und boten beste Unterhaltung.
Mit ihrem vielseitigen, reichhaltigen und abwechslungsreichen Repertoire mit Appenzeller Kulturgut und träfen Witzen sowie Unterhaltungsmusik wussten sie das Publikum zu begeistern und stellten Mal für Mal ihr gesangliches Können unter Beweis.
Mit einem reichhaltigen Strauss bunter Melodien, frisch von der Leber gesungen, sorgten die Jugendlichen immer wieder für Freude und erinnerten an die Jugendzeit der Besucher. Auf Anhieb eroberte sich das «Chenderchörli» die Herzen der Besucher. Das abwechslungsreiche Liederprogramm mit bekannten Appenzeller Lieder beinhaltete auch «Löffle, Bödele, Bäsele, Fläschle und Klatsche».
Nach der Pause sorgten Hans Frick (Akkordeon) und Armin Mock (Schwyzerörgeli) begleitet von Ruedi Bösch (Klavier) für musikalische Unterhaltung. Dass das «Chenderchörli» auch modern eingestellt ist, bewiesen die 22 Mädchen und Knaben mit dem bekannten Lied «Ewigi Liebi» für Kinderstimmen. Mit einem bunten Liederquerschnitt durch die ganze Schweiz mit verschiedenen aussergewöhnlichen Instrumenten und einem Potpourri, einem Allerlei aus populären Melodien, die zum Mitsingen animierten, dem Kanon «Ade bini löschtig see» und dem Chlausezäuerli, das die beiden Vorjodlern Beat Schläpfer und Matthias Frischknecht hervorragen darboten und vom Chörli unterstützt wurden sowie dem Lied «Im Sedel obe» ging der Nachmittag zu Ende. Für ihre Darbietungen bedankten sich die Besucher mit lang anhaltendem Applaus.
Nostalgie-Modeschau
Mit Hinweisen auf die nächsten Veranstaltungen: Spiel- und Jassnachmittag im «Adler» (28. Oktober); die Jahres-Schlusswanderung zum «Rechberg» (4. November) und einem weiteren Höhepunkt im Jubiläumsjahr, der Nostalgie-Modeschau – wobei mit viel Charme Mode von den Anfängen des letzten Jahrhunderts 1900-1930 präsentiert wird – im «Casino» vom Mittwoch, 12. November um 14 Uhr, schloss der Präsident die Zusammenkunft.
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