Erfolgreicher Start der Appenzeller Bären
Die Bären siegten in ihrem ersten Meisterschaftsspiel nach hartem Kampf gegen Pallavolo Kreuzlingen mit 3:2 Sätzen und unterstrichen damit ihre Ambitionen für diese Saison.
Der Start in den ersten Satz war von beiden Teams sehr zurückhaltend. Das hatte zur Folge, dass sich auch keine der beiden Mannschaften absetzen konnte. Es waren die Appenzeller, die bei 19:17 mit zwei Punkten in Front lagen. Darauf hin nahmen die Kreuzlinger ein Time out.
Dieser Unterbruch zeigte die gewünschte Wirkung und die Gäste konnten das Spiel beim 22:22 wieder ausgleichen. Der Vorteil lag wieder bei den Einheimischen, welche mit druckvollen Servicen den Gegner nun unter Druck setzten: Mit drei punkten in Folge entschieden sie den ersten Satz mit 25:22 für sich.
Das wahre Gesicht der Gäste
Mit dem ersten Satz im Rücken erhofften sich die Bären etwas mehr Sicherheit. Aber schon nach wenigen Punkten war zu sehen, dass sie den Gegner noch lange nicht im Griff hatten. Nach einer starken Service-Serie von Pallavolo Kreuzlingen lagen die Bären entscheidend im hintertreffen. Der 2:10-Rückstand konnte den ganzen Satz hindurch nicht mehr aufgeholt werden. Das diskussionslose Satzresultat von 14:25 zeigt deutlich, dass den Bären nichts mehr gelang.
Überrascht von dieser klaren Satzniederlage starteten die Appenzeller in den dritten Durchgang. Sie fingen sich wieder etwas auf, konnten jedoch den Gegner nicht wunschgemäss unter Druck setzen. Es gelang keinem Team, sich entscheidend abzusetzen. Die Kreuzlinger hatten die Nase meistens knapp vorne. Durch eine Tempo-Verschärfung nach dem 19:19-Zwischenstand steigerten sich die Thurgauer zum sicheren 22:25.
Kreuzlingen 1-2 vorne
Mit dem Rücken zur Wand gelang den Bären die erhoffte Steigerung. Beim Stand von 5:5 kam Marco Keller zum Anspiel: Mit souveränem Service-Verteidigungsspiel gelangen den Bären 10 Punkte in Serie. Es war die Appenzeller Blütezeit: Den Gästen gelang kaum noch etwas, während die Bären zum sicheren 25:13 durchmarschieren konnten.
Entscheidung im Fünften
Wer von den Zuschauern eine erneut klare Angelegenheit erwartete sah sich getäuscht. Keines der beiden Teams war in der Lage, sich ein Polster zu verschaffen. So wog das Spiel hin und her. Satz fünf war an Spannung kaum zu überbieten. Mit Guten Aktionen auf beiden Seiten zeigten die Spieler dem Publikum attraktiven Volleyball.
Beim Stand von 14:12 kamen die Bären zu ihren ersten Matchbällen. Statt diese zu verwerten gliechen die Thurgauer aus und bekamen ihrerseits den ersten Entscheidungsball. Die Bären hielten ein erstes Mal dagegen. 16:16. Es war purer Nervenkitzel, keinem der beiden Teams gelang es, die Matchbälle zu verwehrten. Erst beim Stande von 19:18 setzten die Bären mit einem genialen Block diesem Hitchkockfinale ein Ende.



























