Entscheid fällt am Donnerstag
Die neu gewählte Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf wird sich bis Donnerstag entscheiden, ob sie die Wahl annimmt.
Soeben hat Eveline Widmer-Schlumpf verkündet, dass sie sich bis Donnerstag, 8 Uhr, entscheiden wird, ob sie die Wahl annimmt, oder nicht.
Es bleibt also Zeit, weiter zu spekulieren. Ein mögliches Szenario bei Annahme der Wahl durch Eveline Widmer-Schlumpf wäre ein Gang der SVP in die Opposition.
Ebenfalls wird Christoph Blocher bereits als möglicher Kandidat für das Präsidium der SVP Schweiz gehandelt.
Zur Person
Eveline Widmer-Schlumpf (geboren am 16. März 1956), Bürgerin von Felsberg und Mönchaltorf, ist eine Schweizer Rechtsanwältin und Politikerin. Sie ist Mitglied der Schweizerischen Volkspartei.
Widmer-Schlumpf ist die Tochter des ehemaligen Bundesrates Leon Schlumpf. Sie wuchs in Felsberg auf, wo sie noch heute wohnt, und besuchte das Gymnasium in Chur, das sie 1976 mit der Matura Typus B abschloss.
Anschliessend studierte sie an der Universität Zürich Rechtswissenschaften und legte 1981 das Lizentiat ab. Es folgte 1983 das Bündner Anwaltspatent, 1986 das Bündner Notariatspatent und 1990 das Doktorat. 1987 bis 1998 arbeitete Widmer-Schlumpf als Rechtsanwältin und Notarin.
1985 wurde Widmer-Schlumpf ins Kreisgericht Trin gewählt; von 1991 bis 1997 präsidierte sie den Kreis. Von 1994 bis 1998 gehörte sie dem Bündner Grossen Rat an. Am 15. März 1998 wurde sie als erste Frau zur Regierungsrätin des Kantons Graubünden gewählt, es folgte die Berufung zur Vorsteherin des Finanz- und Militärdepartements und 2001 und 2005 jeweils die Regierungspräsidentschaft.
Widmer-Schlumpf ist verheiratet und hat drei Kinder.
An den Bundesratswahlen 2007 wurde Widmer-Schlumpf von der SP und den Grünen als Sprengkandidatin gegen Christoph Blocher portiert. Sie wurde im zweiten Wahlgang mit 125 Stimmen knapp gewählt; Blocher erhielt nur 115 Stimmen (bei einem absoluten Mehr von 122 Stimmen). Zum Zeitpunkt ihrer Wahl war Widmer-Schlumpf noch unterwegs von Graubünden ins Bundeshaus in Bern, sie konnte somit nicht unmittelbar nach ihrer Wahl bekanntgeben, ob sie diese auch annimmt. Quelle: wikipedia



























