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Entführung zweier Mädchen war «lediglich» Pfadiübung

Liestal/BL. Zwei laut schreiende Mädchen wurden auf einem Spielplatz in ein Auto gezerrt und mit hohem Tempo entführt. Wie sich später herausstellte, war alles nur gespielt.

Am Samstag, 14. März, um 17 Uhr, wurde der Polizei gemeldet, auf einem Spielplatz auf der Arisdörferstrasse in Liestal BL seien zwei Mädchen in ein Auto gezerrt und entführt worden. Das Ganze löst einen grösseren Polizeieinsatz aus, stellte sich in der Folge jedoch als Bestandteil einer Pfadiübung heraus.

Zeugen hatten beobachtet, wie zwei Männer mit Sturmhauben zwei laut schreiende Mädchen in ein rotes Auto zerrten und mit hohem Tempo Richtung Arisdorf BL wegfuhren. Zuvor hätten sich rund 15 Kinder auf dem Spielplatz befunden. Das Ganze löste einen grösseren Polizeieinsatz aus. Zwei Polizei-Patrouillen begaben sich sofort vor Ort und weitere Stellen wurden vorsorglich orientiert.

Die Abklärungen vor Ort ergaben dann jedoch, dass die Entführung «nur» gespielt war und es sich um eine Pfadiübung gehandelt hatte.

Die Polizei Basel-Landschaft fordert in diesem Zusammenhang Pfadigruppierungen und anderen Jugendorganisationen eindringlich dazu auf, in der Öffentlichkeit auf solche – für Aussenstehende sehr echt wirkende – Übungsanlagen zu verzichten. Den Verantwortlichen werden für die Kosten des Polizeieinsatzes vom Samstag in der Höhe von mehreren hundert Franken aufkommen müssen.

Basel-LandschaftBasel-Landschaft / 16.03.2009 - 10:37:07