Enkeltrickbetrüger wieder aktiv
Zürich. Im Monat Januar sind neun versuchte Betrugsfälle bekannt geworden. Die unbekannten Anrufer sind wieder aktiv, sie geben sich als verschuldete Verwandte aus.
Am Donnerstag, 31. Januar, wurden der Stadtpolizei Zürich gleich vier Versuche von Enkeltrickbetrügen gemeldet. Dabei versuchten jeweils unbekannte Anrufer in hochdeutscher Sprache die älteren Personen zur Übergabe hoher Bargeldbeträge zu überreden. Die Stadtpolizei Zürich warnt dringlich vor solchen Anrufen und bittet um sofortige Meldung bei verdächtigen Telefonaten.
Alleine im Monat Januar erhielt die Stadtpolizei Zürich Kenntnis von bisher neun versuchten Enkeltrickbetrugsfällen. Die Täterschaft stellte sich den älteren Leute jeweils als Verwandte vor und machte akute Geldnot geltend. Die genauen Gründe dafür wurden selten genannt. Allerdings wurde fest versprochen, den Geldbetrag gleich am folgenden Tag zurückzuzahlen.
Die dreisten Betrüger wählten ihre Opfer offensichtlich nach Vornamen aus, die auf einen älteren Jahrgang schliessen lassen. Die Täterschaft dürfte bandenmässig organisiert sein und aus dem Ausland operieren. Bisher blieb die Bande glücklicherweise erfolglos. Die betroffenen Personen schöpften glücklicherweise jeweils Verdacht und informierten die Polizei.
Die Ermittler gehen davon aus, dass es eine beträchtliche Dunkelziffer von gleichgelagerten Anrufen gibt. Die Stadtpolizei Zürich warnt eindringlich vor Anrufen der beschriebenen Art und bittet bei verdächtigen Telefonaten um sofortige Meldung an die Polizeinotrufnummer 117. Die Polizei rät allgemein zu erhöhter Vorsicht bei Anrufen beziehungsweise Besuchen von Unbekannten oder von Personen, die sich als vermeintliche Bekannte oder Verwandte ausgeben.



























