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Enkeltrickbetrüger geben Gas – Frau um 25'000 Franken «erleichtert»

Basel/BS Seit einigen Wochen sind erneut Enkeltrickbetrüger aktiv. In einem Fall ertrogen die Täter 25‘000 Franken. Sechsmal blieb es beim Versuch.

Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staats- anwaltschaft ergaben, dass eine 67-Jährige, welche in einer Alterssiedlung lebt, von einem vermeintlichen Bekannten telefonisch wegen einer dringenden Ratenzah- ung kontaktiert wurde. Der hochdeutsch sprechende «Bekannte» teilte mit, dass er sich bei einem Notar in Zürich befinde und sofort Geld benötige.

Nachdem die Frau sich bereit erklärt hatte, 25‘000 Franken bei der Bank zu beziehen, forderte sie der «Bekannte» auf, das Geld mit dem Taxi nach Zürich zu bringen. Als die 67-Jährige dies ablehnte, meldete sich der «Notar» und teilte mit, dass er eine Sekretärin in Basel habe, welche das Geld abholen werde. In der Folge wurde ein Termin bei einer Bushaltestelle vereinbart, wo die Frau der vermeintlichen Sekretärin das Geld übergab.

Vorsicht ist geboten, wenn unbekannte Anrufer Geld verlangen, diese behaupten, Verwandte zu sein und den Gesprächspartner unter Druck setzen.

Bei Unsicherheit ist es ratsam, die Polizei unter Telefon 117 zu verständigen. Wer erst am Bankschalter Zweifel an der Rechtmässigkeit einer Darlehensgewährung hat, vertraut sich am besten dem Schalterpersonal an.

Basel-StadtBasel-Stadt / 21.09.2018 - 13:06:00