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Enkeltrickbetrug, CHF 71’000.— ergaunert

Basel-Stadt/BS. Die Staatsanwaltschaft warnt erneut vor Enkeltrickbetrügern. Vor einigen Tagen wurde ein Rentner Opfer eines Betrugs. Der Mann wurde von einem früheren „Arbeitskollegen“ (welcher Hochdeutsch sprach) telefonisch kontaktiert. Dieser gab an, auf dem Weg nach Basel zu sein, weil er einen Vertrag unterschreiben müsse.

Er benötige dringend ein Darlehen in der Höhe von CHF 70’000.—. In der Folge bezog der Rentner, trotz Hinweis der Schalterbeamtin auf einen möglichen Betrug, CHF 71’000.—. Kurz darauf meldete sich der vermeintliche „Arbeitskollege“ wieder telefonisch und erklärte, dass er selbst verhindert sei und das Geld nicht holen könne. Die „Sekretärin“ seines Anwalts werde jedoch an seiner Stelle vorbeikommen. Diese erschien einige Minuten später am Wohnort und nahm das Geld in Empfang.

Gesucht wird (angebliche Sekretärin):
Unbekannte, ca. 30 Jahre alt, mittlere Statur, gepflegte Erscheinung, hoch gesteckte braune Haare.

Vorsicht ist geboten, wenn:
· Sie von einer unbekannten Person um ein kurzfristiges Darlehen ersucht werden
· Personen vorgeben, nahe stehende Verwandte zu kennen oder selbst mit Ihnen verwandt zu sein
· Ihnen jemand von einem finanziellen Engpass berichtet, aus dem nur Sie alleine helfen können
· Sie jemand bittet, einen grösseren Geldbetrag abzuheben und Sie dabei unter Zeitdruck setzt
· Ihnen versprochen wird, dass Sie das Geld umgehend zurückerhalten werden.

Sollten Sie von Unbekannten in obiger Weise um Geld angegangen werden, bitten wir Sie unverzüglich die Polizei, Tel. 117, zu verständigen. Haben Sie erst am Bankschalter Zweifel an der Rechtmässigkeit dieser Darlehensgewährung, dann vertrauen Sie sich der Schalterbeamtin oder dem Schalterbeamten an.

Basel-StadtBasel-Stadt / 04.05.2012 - 18:02:46