Enkeltrick: Frau um 100’000 Franken betrogen
Uster/ZH. Eine 62-jährige Rentnerin hat bei einem Enkeltrickbetrug 100'000 Franken verloren. Sie hatte das Geld einer angeblichen Bekannten des angeblichen Cousins der Nachbarin übergeben.
Ein Mann hatte am Freitag, dem 16. Februar 2007 gegen 15.00 Uhr die Frau angerufen, sie in Hochdeutsch mit ihrem Vornamen angesprochen und sie um 100’000 Franken für den Kauf einer Eigentumswohnung gebeten, da er Probleme habe, an das Geld heran zu kommen.
«Cousin» der Nachbarin
In der irrigen Annahme, dass es sich um den Cousin ihrer Nachbarin handle, machte sie mit ihm um 18.00 Uhr einen Geld Übergabe-Termin ab. Am vereinbarten Treffpunkt, an der Lambergstrrasse, wurde sie dann aber von einer Frau angesprochen.
Ohne Ausweis und Quittung Geld übergeben
Die 62-Jährige bat diese vergebens, ihr einen Ausweis zu zeigen und eine Quittung zu unterschreiben. Ohne ein entsprechendes Dokument gesehen zu haben, übergab sie der Unbekannten das Geld, welche sich damit davon machte.
«Zu müde», um das Geld zurückzubringen
Das Opfer wurde danach misstrauisch und erzählte den Vorfall ihrer Nachbarin. Der vermeintlich bekannte Anrufer meldete dann am späteren Abend, dass er zu müde sei, das geliehene Geld zurückzubringen.
Die Nachbarin stellte daraufhin fest, dass es sich beim Anrufer nicht um ihren Cousin Oli handelte und die Kantonspolizei Zürich wurde eingeschaltet.
Signalemente:
1. Unbekannter Mann, sympathische Stimme, sprach perfekt Hochdeutsch
2. unbekannte Frau, etwa 25 – 30 Jahre alt, zirka 155 – 160 cm gross, schlank, hatte lange schwarze hochgesteckte Haare, asiatisch geschminkt, trug einen langen schwarzen Mantel, sprach gebrochen Deutsch.
Zeugenaufruf:
Personen, welche Angaben machen können, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Zürich, Tel. 044 247 22 11, zu melden.



























