«Enkeltrick-Betrüger» einmal mehr erfolgreich
Möhlin/AG. Mit der sogenannten «Enkeltrick»-Methode bewegten unbekannte Betrüger ein älteres Ehepaar dazu, ihnen 45'000 Franken auszuhändigen.
Der unbekannte Anrufer meldete sich am Dienstagnachmittag, 16. Juni 2009, am Wohnort des älteren Ehepaars. Durch geschickte Gesprächsführung gelang es dem Unbekannten, die Ehefrau am Telefon davon zu überzeugen, dass er ein Bekannter aus Deutschland sei. Er erklärte ihr, dass er in der Schweiz eine Eigentumswohnung kaufen werde, nun aber in einer akuten finanziellen Notlage stecke. So bat er die Frau aufdringlich, ihm das Geld für die Anzahlung der Wohnung auszuleihen.
Die hilfsbereite Frau suchte noch am gleichen Nachmittag die Bank auf und hob 45’000 Franken ab. Wie vereinbart erschien gegen Abend ein jüngerer Mann an der Haustüre. Der Ehemann übergab dieser völlig unbekannten Person den grossen Geldbetrag.
Der vermeintliche Bekannte rief am Abend erneut an und verlangte noch mehr Geld. Nun schöpften die Betrogenen allerdings Verdacht und verständigten die Kantonspolizei.
Die Kantonspolizei warnt eindringlich vor den sogenannten «Enkeltrick»-Betrügern, die nach wie vor aktiv sind. Hinter diesen Betrügern vermutet die Polizei organisierte Banden aus dem Ausland. Betroffenen – in aller Regel ältere Menschen – rät die Kantonspolizei, sich unter keinen Umständen auf solche Anrufer einzulassen. Im Zweifelsfall sollen Betroffene einen Kontrollanruf bei den Personen machen, für die sich die unbekannten Anrufer ausgeben. Unbedingt ist dazu die bislang bekannte Telefonnummer zu verwenden und keinesfalls die vom Anrufer genannte



























