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Ende gut alles gut

Zürich. Dank richtigem Handeln einer jungen Zugspassagierin konnte ein verloren gegangener 3-Jähriger nach kurzer Zeit wieder seiner Mutter übergeben werden.

Gestern Nachmittag kurz nach 17.30 Uhr wollte im Bahnhof Stadelhofen eine Frau mit ihren beiden 2- und 3-jährigen Kindern noch rasch in die kurz vor der Abfahrt stehende S-3 in Richtung Wetzikon einsteigen.

Zuerst half die Mutter ihrem 3-jährigen Sohn ins Innere des Zuges. Bevor sie und ihr Töchterchen ebenfalls einsteigen konnten, schlossen sich die Türen und liessen sich nicht mehr öffnen. Um Schlimmeres zu verhindern, blieb ihr nichts anderes übrig, als vom Trittbrett zurückzutreten. Im nächsten Moment fuhr der Zug in Richtung Wetzikon ab. [space] Eine 16-jährige Jugendliche, welche sich im Zug befand und das Ganze beobachtet hatte, erfasste die Situation sofort und handelte goldrichtig. Sie kümmerte sich nach der Zugsabfahrt vorbildlich um den weinenden kleinen Knaben. Beim Bahnhof Stettbach verliessen sie und ein Kollege mit dem Bub den Zug, um Hilfe zu holen. Die Teenagerin alarmierte sofort einen Tramwagenführer, der mit seinem Tram in der Haltestelle stand und bat den Mann, die Stadtpolizei zu alarmieren.

Der Knabe wurde in der Folge von Angehörigen der Verkehrsbetriebe Zürich und den beiden Jugendlichen in die Regionalwache Oerlikon gebracht. Nun begann die Suche nach der Mutter des kleinen Buben. Bald schon erhielt die Stadtpolizei von der Bahnpolizei die Meldung, dass sich bei ihnen eine Frau gemeldet habe, deren 3-jähriger Sohn alleine in einem Zug unterwegs sei.

Rasch war klar, dass es sich dabei nur um die Mutter des bei der Stadtpolizei beherbergten Knaben handeln konnte. Nach kurzer Zeit konnte der Kontakt mit der Mutter hergestellt und die erleichternde Meldung über das Auffinden und den Verbleib ihres Sohnes mitgeteilt werden.

Um 19.30 Uhr schlossen die überglücklichen Eltern ihr verlorenes Kind wieder in ihre Arme.

ZürichZürich / 21.01.2009 - 16:58:00