«Em Baschtiaa haut me s letscht Filebrood aa»
Zum Ende der Weihnachtszeit findet eine letzte Führung durch die Austellung «Chläusele Chlause Chlausezüüg» statt.
Während über den Beginn der Chlausen- und Weihnachtszeit in Appenzell Innerrhoden kein Zweifel bestehen – an Allerheiligen kommen die Chlausebickli in die Schaufenster -, ist deren Ende nicht klar definiert.
An einigen Orten stehen die Christbäume bereits unmittelbar nach Weihnachten wieder auf der Strasse. In den meisten Stuben darf der Baum bis nach Neujahr stehen bleiben. Spätestens nach Dreikönig aber ist Schluss mit Weihnachten. Die öffentliche Weihnachtsbeleuchtung wird ausgeschaltet, die Sterne abgeräumt.
Noch vor 50 Jahren markierte das Fest des heiligen Sebastian am 20. Januar, «de Baschtiaa», das Ende der Weihnachtszeit. Nach dem liturgischen Kalender endet die Weihnachtszeit bereits am Fest der Taufe Jesu, am Sonntag nach Dreikönig.
Das war aber nicht immer so. In verschiedenen katholischen Gegenden werden Krippen erst an Maria Lichtmess, 2. Februar, definitiv abgeräumt. Die Ausstellung «Chläusele Chlause Chlausezüüg» geht am kommenden Sonntag, also am Baschtiaa, zu Ende.
Um 10.30 Uhr findet eine letzte Führung mit einer Art Finissage statt, die Gelegenheit gibt, auf eine überaus bewegte und bewegende Museums-Weihnachtszeit zurückzublicken. Es gilt der Eintritt ins Museum.



























