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Elisabeth Bilgeri-Scherrer kandidiert

Romanshorn. Die dreifache Mutter und Fachlehrerin für Textiles Werken und Hauswirtschaft weiss um die Situation einbürgerungswilliger AusländerInnen aus eigener Erfahrung.

Viele Menschen in Romanshorn kennen Lisa Bilgeri, viele sind selbst zu ihr in die Schule gegangen. Dies ist kein Wunder; lebt doch Lisa Bilgeri seit 55 Jahren in Romanshorn.

In Bähnlerfamilie aufgewachsen
Lisa Bilgeri ist 1953 im damaligen Spital und heutigen Pflegeheim Romanshorn als Tochter eines Bähnlers auf die Welt gekommen. Sie besuchte in Romanshorn die obligatorischen Schulen, war ein Jahr im Welschland und absolvierte dann die vierjährige Ausbildung im Seminar für Hauswirtschaft und textiles Werken in St. Gallen. Nach dem Abschluss der Ausbildung unterrichtete sie, bevor sie sich nach ihrer Heirat in Romanshorn niederliess, während eineinhalb Jahren in St. Margrethen. Sie ist Mutter von 3 erwachsenen Kindern und bereits zweifache Grossmutter. Nach ihrer Zeit als Familienfrau unterrichtet sie seit 1990 an der damaligen Oberstufe und heutigen Sekundarschule das Fach Hauswirtschaft und textiles Werken. Heute hat sie ein 70%-Pensum inne, welches für den Einsitz in der Einbürgerungskommission genügend Zeit übrig lässt.

Breites öffentliches Engagement
Lisa Bilgeri kann ein eindrückliches Zeugnis ihres öffentlichen Engagements und ihres Einsatzes für die Allgemeinheit vorweisen. Als ihre Kinder klein waren, half sie die Spielgruppe, die Ludothek, das Elternforum und den Ferienpass mit aufzubauen. Nebst der Arbeit als Familienfrau gab sie am Abend noch Näh- und Kochkurse. Bis zu diesem Jahr hatte sie zudem das Präsidium der kantonalen Lehrerkonferenz für Fachlehrerinnen Textilarbeit / Werken inne.

Motivation für die Einbürgerungskommission
Wie eingangs erwähnt kennt Lisa Bilgeri die Situation einbürgerungswilliger AusländerInnen aus eigener Erfahrung. Es ist ihre berufliche Tätigkeit, die sie mit jungen AusländerInnen in Kontakt bringt. Es ist für sie klar und selbstverständlich, dass nur eingebürgert werden darf, der bei uns integriert ist. Ein möglicher und wertvoller Weg für diese Eingliederung ist die Schule, welche in diesem Bereich sehr wertvolle Arbeit leistet. Lisa Bilgeri sieht die Einbürgerung als eine Chance für all jene AusländerInnen, die etwas erreichen wollen. Integration bedeutet dabei für sie ein gegenseitiges Geben und Nehmen zwischen SchweizerInnen und AusländerInnen.

Lisa Bilgeri möchte sich in der Einbürgerungskommission weiterhin für unser Dorf engagieren. Sie schätzt sich glücklich, dass wir überhaupt eine Einbürgerungskommission haben, welche erst ein faires Verfahren für die Einbürgerung in Romanshorn garantiert. Sie wünscht sich dabei, dass die Einbürgerungskommission ein Abbild der Romanshorner Bevölkerung bildet.

ThurgauThurgau / 31.10.2008 - 09:25:00