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Elf mutmassliche Einbrecher identifiziert

Bern/BE. Die Kantonspolizei Bern hat elf Personen im Zusammenhang mit Einbruchdiebstählen identifiziert. Sie sind dringend tatverdächtigt, mehr als 20 Einbruchdiebstähle in insgesamt vier Kantonen begangen zu haben. Dabei erbeuteten sie Deliktsgut im Wert von rund 300`000 Franken. Zwei befinden sich nach wie vor in Untersuchungshaft, neun wurden ausgeschafft.

Am 21. Dezember 2012 wurden durch die Kantonspolizei Bern in Tavannes vier georgische Staatsangehörige angehalten. Bei der Kontrolle kamen mehrere verdächtige Objekte unbekannter Herkunft zum Vorschein. Die vier Männer wurden in der Folge wegen dringendem Tatverdacht auf Einbruchdiebstähle festgenommen. Im Rahmen von weiterführenden, umfangreichen Ermittlungen konnten sieben weitere Personen identifiziert werden. Diese sind dringend tatverdächtigt, mit den im Dezember verhafteten Männern Einbruchdiebstähle begangen zu haben.

Die Ermittlungen der Kantonspolizei Bern zeigten, dass die Tatverdächtigen in der Zeit vom 12. November 2012 bis 9. Januar 2013 in unterschiedlicher Zusammensetzung insgesamt 23 Einbruchdiebstähle begangen haben. Der Wert des erbeuteten Diebesguts beläuft sich auf rund 300`000 Franken. 15 Einbrüche wurden im Kanton Bern begangen, acht weitere in den Kantonen Luzern, Neuenburg und St. Gallen.

Die Einbrecher profitierten von der Abwesenheit der jeweiligen Bewohner und verschafften sich Mittels Abwürgen des Schlossylinders Zutritt zu den Wohnungen und Häusern. Dort durchsuchten sie die Wohnobjekte nach Bargeld, Informatikartikel und Schmuck. Ein Teil der Beute konnte den rechtmässigen Besitzern zurückgegeben werden.

Die elf Georgier wurden in den Kantonen Bern, Neuenburg und Waadt angehalten. Die meisten wurden bereits ausgeschafft, zwei Tatverdächtige befinden sich nach wie vor in Untersuchungshaft. Die Tatverdächtigen sind nur teilweise geständig. Anhand der aufgefundenen Beute und weiteren Beweismitteln kann den Beschuldigten jedoch der banden- und gewerbsmässige Einbruchdiebstahl sowie Widerhandlung gegen das Ausländergesetz nachgewiesen werden.Mehrere bei Hausdurchsuchungen sichergestellte Objekte konnten bis zum jetzigen Zeitpunkt keinem der geklärten Einbruchdiebstähle zugeordnet werden. Die Kantonspolizei Bern geht deshalb davon aus, dass die Tatverdächtigen neben noch für weitere ähnlich gelagerte Fälle in Frage kommen dürften. Diesbezüglich werden unter Beizung mehrerer Spezialdienste weitere Ermittlungen getätigt. Unter anderem wird geprüft, ob ein Zusammenhang mit anderen georgischen Staatsangehörigen besteht, welche in den vergangenen Monaten im Kanton Bern angehalten worden sind.

BernBern / 11.07.2013 - 17:38:34