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Elektroschocker als Mobiltelefone getarnt

Basel/BS. Schweizer Grenzwächter haben in Basel einen besonderen Fall eines Verstosses gegen das Waffengesetz aufgedeckt. Am Dienstag, (11.1.2011) versuchte ein 33-jähriger Mann zehn als Mobiltelefone getarnte Elektroschockgeräte von Deutschland die Schweiz zu schmuggeln. Die Schweizer Grenzwache stellte die entdeckten Gegenstände sicher und übergab sie der Kantonspolizei Basel-Stadt.

Bei der Zollkontrolle am Grenzübergang Basel-Weil/Autobahn entdeckten Schweizer Grenzwächter am Dienstagmorgen (11.1.2011) im Gepäck eines Reisenden zehn Schachteln mit Mobiltelefonen.

Sieht aus wie Mobiltelefon – ist aber ein Elektroschockgerät
Bei der genauen Überprüfung stellten die Grenzwächter fest, dass es sich um als Mobiltelefone getarnte Elektroschockgeräte handelt. Die täuschend echt aussehenden Handys stammen nach Aussage des 33-jährigen Schweizers aus Osteuropa. Ausser den Mobiltelefonen entdeckten die Grenzwächter verschiedene Kleidungsstücke, welche gegen den Markenschutz und das Designrecht verstossen, sowie verbotene Feuerwerkskörper. Alle Gegenstände wurden durch die Schweizer Grenzwache sichergestellt.

Verstoss gegen Waffengesetz
Da es sich bei den Elektroschockgeräten um eine Widerhandlung gegen das nationale Waffengesetz handelt, wurde durch die Grenzwache eine Anzeige zuhanden der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt gemacht. Die Bussenkaution von mehreren hundert Franken wurde noch am Grenzübergang eingezogen. Die Elektroschockgeräte wurden anschliessend dem Waffenbüro der Kantonspolizei Basel-Stadt übergeben.

Basel-StadtBasel-Stadt / 13.01.2011 - 18:17:50