Einwohnerrat sagt Ja zu neuem Kombi-Werkhof

Herisau/AR. Der Einwohnerrat hat an seiner Sitzung vom 9. September dem geplanten Werkhof für Feuerwehr und Tiefbau mit 29:0 zugestimmt.

Auch die SP-Motion, die statt einem obligatorischen ein fakultatives Referendum für das Jahresbudget vorsieht, stiess auf keine Opposition.

Die Parteien waren sich am Mittwochabend einig: Das Projekt für den Kombi-Werkhof an der St. Gallerstrasse ist kaum verbesserbar und die Kosten von brutto 19,2 Mio. Franken und netto 14,61 Mio. Franken sind zwar hoch, aber nicht zu hoch. Eine weitere Entlastung könnten spätere Einnahmen von mehreren Millionen Franken für den Verkauf der derzeitigen, gemeindeeigenen Standorte im Zentrum bringen.

Die Areale „Lindenhof/Spittel“, „Mühlebühl/Altes Schlachthaus“ und „Feuerwehrhaus/Schulhaus Bahn“ stellen ein wichtiges Potenzial für die Gemeindeentwicklung dar. Da die Vorlage unumstritten war, verzichtet der Einwohnerrat auf eine 2. Lesung. Die Volksabstimmung über eines der grössten Bauprojekte der Gemeinde findet voraussichtlich am 29. November statt.

Das ebenfalls einstimmige Ja zum zweiten Traktandum, der SP-Motion „Fakultatives Referendum für Voranschlag und Steuerfuss (Jahresbudget)“, soll vor allem Kosten sparen helfen, indem das Stimmvolk künftig über das Budget nicht mehr zwingend abstimmen muss, aber weiterhin Einfluss nehmen kann. Der Gemeinderat arbeitet nun eine Vorlage aus.

Appenzell Ausserrhoden / 10.09.2009 - 11:06:35
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