Einsatzintensives Fasnachtwochenende der Stadtpolizei Chur
Chur/GR. Die Churer Fasnacht hat dieses Jahr erneut sehr viele Schaulustige und Maskierte auf die Gassen gelockt. Die Platzkonzerte der „Guggenmusik-Formationen“ zogen jeweils grosse Zuschauermengen in ihren Bann. Die Stadtpolizei war mit einem erhöhten Personalbestand in der Nacht vom Samstag auf Sonntag im Dauereinsatz.
Es kam zu Körperverletzungen, übermässigem Alkoholkonsum, Diebstählen und Sachbeschädigungen.
Im Hinblick auf die bevorstehende Fasnacht hat die Stadtpolizei Chur am Freitag in einigen Restaurants und Verkaufslokale vorgängig publizierte Testkäufe bezüglich verbotener Abgabe von Alkohol an Jugendliche durchgeführt. Das Verkaufspersonal von sechs kontrollierten Geschäften hat sich nicht an die gesetzlichen Bestimmungen gehalten und musste
verzeigt werden.
Während es am Freitag noch eher ruhig zuging, verlief die Nacht vom Samstag auf den Sonntag turbulent. Die Stadtpolizei stand mit erhöhtem Personalbestand im Dauereinsatz. Sie leistete insgesamt 23 Einsätze, wovon sieben Interventionen wegen Körperverletzungen notwendig waren. Zwei Personen wurden von geworfenen Flaschen am Kopf getroffen. Während eine Person sich ambulant behandeln liess, musste die zweite mit dem Rettungswagen ins Spital überführt werden. Zudem machte die starke Alkoholisierung eines Fasnächtlers die Einlieferung ins Spital notwendig. Trotz Verbot wurden vier Petarden abgeschossen, wovon eine gegen die Polizeipatrouille gerichtet war. Die Security eines Lokals musste infolge starken Andrangs der Fasnächtler beim Zutritt durch sechs Polizisten unterstützt werden. Zudem leistete die Stadtpolizei Chur unter anderem in bester Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Graubünden diverse Einsätze wegen Lärmverursachungen, Diebstählen, Sachbeschädigungen und Sprayereien. Die meisten Vorfälle waren auf übermässigen Alkoholkonsum zurückzuführen. Erfreulich zeigten sich die Alkoholkontrollen bei über 60 Fahrzeugführenden. Niemand musste wegen Fahren in fahrunfähigem Zustand aus dem Verkehr genommen und verzeigt werden.



























