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Einer der Favoriten zu Gast

Eishockey. Der SC Herisau steht in einer intensiven Phase: Der 1.-Liga-Aufsteiger empfängt am Samstag um 20 Uhr mit Dübendorf einen der Gruppenfavoriten. Dieser war in den vergangenen Jahren ein Garant für Spitzenplätze: Seit 1999 haben die Zürcher die Qualifikation immer mindestens auf dem vierten Rang beendet.

Nach dem Derby am Dienstag waren sich Spieler und Funktionäre einig: Uzwil hatte die bessere und vifere Mannschaft gestellt und den 6:2-Erfolg verdient. Kevin Schüepp, einer der ehemaligen Herisauer bei Uzwil, relativierte: «Das heisst noch gar nichts, es geht immer weiter.» Und zwar sehr rasch: für den SCH findet am Samstag das fünfte Spiel innert zwei Wochen statt. Die Personalsituation ist nach wie vor schwierig. Janick Diener hat erste Versuche auf dem Eis absolviert, seine Schulterverletzung scheint noch nicht ausgeheilt. Der reaktivierte Marco Sonderegger muss sich entscheiden, ob er mit einem weiteren Einsatz seine Spielberechtigung für die 4. Liga preisgeben möchte: Er wollte ja ursprünglich in der zweiten Mannschaft spielen.

Verjüngung im Sommer
Die Rollen sind im Sportzentrum verteilt. Dübendorfs gefestigte Equipe gehört auch in der laufenden Saison 2009/10 zu den sicheren Playoff-Anwärtern, obwohl im Sommer kein Zuzug von auswärts getätigt worden ist und einzig Spieler aus dem eigenen Nachwuchs ins Kader aufgenommen wurden. Nur ein kurzes Intermezzo war während der 2.-Liga-Playoffs im vergangenen Frühling die Meldung aus Dübendorf, dass Herisaus Alain Flotiront zu den Zürchern stossen werde: Der Center besass einen laufenden Vertrag beim SCH; rasch wurde vom Verein damals mitgeteilt, dass Flotiront diesen auch erfüllen werde.

Teil der Lions-Organisation
Dübendorf gehörte einst zu den traditionellen Herisauer Gegnern auf NLB-Ebene; fast Kultstatus hatten zum Beispiel die Duelle zwischen den Ausserrhodern und den Kanadiern Rob Plumb oder Kelly Glowa. 1987 stiegen die Zürcher in die 1. Liga ab. Im Gegensatz zum SC Herisau gab es für den Verein aus dem Glatt-Tal in der Folge weder einen ligamässigen «Ausschlag» nach oben oder unten noch einen finanziellen Kollaps. Dübendorf ist Teil der ZSC/GCK-Lions-Organisation und stellt damit für die Entwicklung junger Spieler eine wichtige Karriere-Plattform dar. Offensive Wucht
Die Zürcher sind erster Verfolger von Leader Winterthur, der aber ein Mehrspiel aufweist. Trainiert wird Dübendorf von Christoph Schenk, dem Sohn des ehemaligen Nationaltrainers und ZSC-Sportchefs Simon Schenk. Am vergangenen Mittwoch setzte sich die Mannschaft zuhause gegen Arosa 8:3 durch; 6:0 hatte es nach 30 Minuten geheissen. Zwei weitere eindruckvolle Auftritte verzeichnete der EHCD im Startspiel gegen Wetzikon (9:3) und vor einer Woche auswärts gegen Ceresio (11:5); eine Enttäuschung stellte das 4:6 zuhause gegen Wil dar. Ob Aussenseiter Herisau zu einer ähnlichen Überraschung fähig ist? Auf jeden Fall dürfte für die Abwehr gegen die offensiv enorm starken Dübendorfer ein grosses Arbeitspensum anstehen.

CD-Taufe
Vor dem Match gegen Dübendorf findet die offizielle Taufe der CD mit der neuen SCH-Fan-Hymne statt. Das Gesangs-Duo «Stixi und Sonja» hat den Song mit dem Produzenten Martin Koller geschrieben. «SCH go», tönt es neuerdings an den Heimspielen aus den Lautsprechern. Stixi und Sonja geben in den Drittelspausen Autogramme.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 22.10.2009 - 09:16:37