«Einem Kind das elende Leben ersparen»
SG/AR. Vreni von Aesch schliesst nicht aus, dass Urs Hans von Aesch das Mädchen umgebracht hat.
«Vielleicht dachte er: Ich erspare wenigstens einem Kind dieses elende Leben», sagte Vreni von Aesch in einem Interview mit dem «Sonntags-Blick». Der Selbstmord von Urs Hans von Aesch kam für sie nicht überraschend. «Dass er das irgendwann tun würde, war mir seit ein paar Jahren klar.»
Krank und energielos
Urs Hans von Aesch sei in den letzten Jahren krank und energielos gewesen. Er habe gedacht, es wäre besser, gar nicht geboren worden zu sein, sagte Vreni von Aesch weiter. Aber: «Er war nicht pädophil.» Wenn er das Mädchen ausgezogen haben sollte, dann vielleicht, weil er gedacht habe, man komme auch nackt auf die Welt.
Ihr Computer habe nie einen Internetanschluss gehabt, sagte die Witwe. Dass ihr Mann in Foren Kontakt zu Pädophilen gesucht habe, sei «eine Lüge». Ihr Mann habe den Computer, den sie von Freunden geschenkt bekommen hätten, gar nie benutzt.
Kritik an den Medien
Die Medien kritisierten Vreni von Aesch als «sehr unsensibel». «Ich wäre froh, wenn diese Hetzjagd endlich aufhören würde», sagte sie. Es werde geschrieben und gehandelt ohne Rücksicht auf die Betroffenen. Mit der Polizei habe sie immer gut zusammengearbeitet. Für Ylenia und ihre Mutter würde sie beten.
Ylenia ist seit mehr als drei Wochen verschwunden.



























