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Eine Million Franken für künftige Infrastrukturausgaben

Heiden/AR. Die laufende Rechnung, in der Jahresrechnung 2008, der Gemeinde erbrachte einen Ertragsüberschuss von 1’152’033 Franken.

Gegenüber dem Voranschlag ergibt dies eine Besserstellung von Fr. 715’033.60. Der Gemeinderat hat beschlossen, vom Ertragsüberschuss 1 Million Franken in eine neu zu bildende Reserve für künftige Infrastrukturaufgaben einzulegen und 152’000 Franken für Abschreibungen am Schulhaus Gerbe zu verwenden.

Ertrag aus Steuern gesamthaft 1,2 Million Franken tiefer

Der Aufwand in der laufenden Rechnung beläuft sich auf 19’075’566.37 Franken, der Ertrag auf  20’227’600.03 Franken. Mit dem Ertragsüberschuss von 1’152’033.66 Franken schliesst die Rechnung gegenüber dem Voranschlag um 715’033.60 Franken besser ab.

Entscheidend für den erfreulichen Abschluss waren in erster Linie höhere Erträge bei den Steuern natürlicher Personen von rund 560’000 Franken sowie ein Minderaufwand bei der öffentlichen Fürsorge von 300’000 Franken. Die ordentlichen Abschreibungen sind rund 140’000 Franken tiefer ausgefallen als budgetiert. Hingegen muss bei den Unternehmenssteuern nicht nur der durch den neuen tieferen Steuersatz bedingte Ertragsausfall beklagt werden. Es fehlen gegenüber dem Voranschlag, welcher aufgrund der Prognosen des Kantons erstellt wurde, weitere fast 200’000 Franken. Bei den Separatsteuern (Grundstückgewinnsteuer, Handänderungssteuer, Erbschafts- und Schenkungssteuer) konnte ebenfalls rund 150’000 Franken weniger als budgetiert vereinnahmt werden.

Gesamthaft lag der Steuerertrag mit 11,688 Millionen Franken im vergangenen Jahr rund 1,2 Millionen Franken tiefer als im Jahr 2007. Dies ist einerseits auf die Senkung des Steuerfusses um 0.2 Einheiten sowie auf den – vor allem steuergesetzbedingten – Einbruch bei den Steuern juristischer Personen zurückzuführen. Deshalb sank der durchschnittliche Steuerertrag pro Einwohnerin und Einwohner (ohne Separatsteuern) im vergangenen Jahr von 2’864 auf 2’659 Franken.

Erfreuliche Investitionsrechnung

Nicht nur die laufende Rechnung, sondern auch die Investitionsrechnung schliesst aus Sicht der Gemeinde erfreulich ab. Die Netto-Investitionen von gut 1.4 Millionen Franken setzen sich vor allem zusammen aus den letzten Zahlungen für die Sanierung und Erweiterung der Schulanlage Gerbe, die Projektierungskosten für die Sanierung und Modernisierung des Kursaals, den Sanierungsmassnahmen für die Bürgerheimliegenschaft sowie die Sanierung der Hinterbissau- und Gerbestrasse zusammen.

Kleinere Beträge fielen an für die Beschattung Westseite der Turnhalle Wies, letzte Aufwendungen für die Sanierung des Musikschulhauses an der Bluemenfeldstrasse, die Parkplätze beim Feuerwehrhaus sowie die Gemeindeanteile an die Sanierung des Büelenbachs und die Sanierung der Bahnhof-/Brunnhaldenstrasse. Aufgrund der beschlossenen oder anstehenden Bauvorhaben werden die Nettoinvestitionen im laufenden Jahr wesentlich höher ausfallen.

Selbstfinanzierungsgrad von 124 Prozent

Den Abschreibungen von 612’000 Franken und dem Ertragsüberschuss von 1,152 Mio. Franken stehen Nettoinvestitionen von 1.424 Mio. Franken gegenüber. Der Finanzierungsüberschuss beträgt folglich 340’000 Franken. Dies entspricht einem Selbtsfinanzierungsgrad von 124 Prozent.

Der Ertragsüberschuss wird wie folgt verwendet:

-  1 Million Franken werden in eine neu zu bildende Reserve für künftige Infrastrukturaufgaben eingelegt.
-  152’000 Franken werden für Abschreibungen am Schulhaus Gerbe verwendet.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 24.03.2009 - 15:28:10