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Eindrückliche Visitenkarte der Gäste

Volleyball. Mit 0:3 Sätzen unterliegen die 1.-Liga Damen der Appenzeller Bären dem neuen Leader Volero Zürich.

Nachdem sich die Bärinnen ihre Teilnahme an der nächstjährigen Erstliga-Saison bereits vor Weihnachten sichern konnten, geht es in den letzten Meisterschaftsrunden um die ersten vier Tabellenplätze, welche allesamt zu den Aufstiegsspielen berechtigen. Der Aufstieg in die NLB ist nicht das Ziel, doch bringt so eine Aufstiegspoule die Mannschaft in ihrer Entwicklung immer weiter.

Volero erwartet stark
Als die Appenzellerinnen gegen den Tabellenführer Voléro Zürich antraten, wussten sie, dass es kein einfaches Spiel werden würde. In der gesamten Vorrunde hatten die Zürcherinnen mit konstanten Leistungen überzeugt. So starteten die Gäste mit eindrücklichen Aktionen in den ersten Satz. Bereits nach den ersten drei Punkten (0-3) war Trainer Sascha Messmer gezwungen, ein Timeout zu nehmen. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich zum 3-3 demonstierten die Zürcherinnen ihre Klasse. Die klare Dominanz auf dem Feld drückte sich schnell in Punkte aus, die Gastgeberinnen wirkten in dieser Phase wie Zaungäste. Mit dynamisch vorgetragenen Angriffen, einer perfekt abgestimmten Feldverteidigung sowie überzeugenden Blockarbeit zogen die Zürcherinnen punktemässig davon. Sie nahmen den Heimspielerinnen jeglichen Wind aus den Segeln und gewannen 10:25.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten kam auch bei den Bärinnen wieder etwas Kampfgeist hervor. Das Ungleichgewicht aus dem ersten Durchgang glich sich optisch etwas aus, nun spielten auch die Bärinnen wieder mit. Mit einem Abstand von jeweils 1-3 Punkten blieben sie den Gegnerinnen auf den Fersen. Selbst als Voléro den ersten Satzball hatte (19-24) kämpften sich die Bärinnen dank gelungenen Aktionen nochmals an die Gegnerinnen heran, was den gegnerischen Coach zwang, beim Punktestand von 23:24 sein erstes Time-Out zu nehmen. Die Spannung erreichte ihren Höhepunkt, als den Einheimischen der Ausgleich zum 24:24 gelang.
Die Gäste-Mannschaft realisierte die noch nötigen zwei Punkte und entschied Satz zwei zu seinen Gunsten.

Volero kontrollierte das Geschehen
Dasselbe Bild wie zuvor zeigte sich im dritten Durchgang. Die Appenzellerinnen spielten gut mit, lagen aber stetig 1-3 Punkte im Hintertreffen. Die Zürcherinnen traten nicht mehr so dominant auf, trotzdem kontrollierten sie das Spielgeschehen souverän. Es gab im Spiel der Einheimischen durchaus gute Momente, die an eine Wende glauben liessen. Doch ein Satzgewinn blieb ihnen verwehrt: Mit dem 22:25 beendeten die Zürcherinnen ihren Besuch im Appenzellerland und grüssen neu von der Tabellenspitze.

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 18.01.2010 - 08:46:23