Einbruchsberater kommen nie unangemeldet
Basel/BS. Wo Polizei draufsteht ist nicht immer Polizei drin. In jüngster Zeit kam es in Basel zu mehreren Versuchen, sich mit falschem Polizeiausweis und unter dem Vorwand einer Einbruchsberatung Zugang zu Wohnungen zu verschaffen.
In den letzten Tagen ist es verschiedentlich zu Meldungen gekommen, wonach sich Unbekannte mit einem falschen Polizeiausweis Zugang in Wohnungen verschaffen wollten. Als Begründung führten sie an, sie müssten die Wohnung auf ihre Einbruchssicherheit überprüfen. In einem Falle gab der falsche Polizist an, er müsse kontrollieren, ob Bargeld und Wertgegenstände auch sicher genug aufbewahrt werden.
Falsche Polizeiausweise sind für Laien nicht erkennbar und können in jeglicher Ausführung auf einschlägigen Webseiten runtergeladen werden. Die Polizei hält ausdrücklich fest, dass ihre Präventionsspezialisten nur auf einen zuvor abgemachten Termin eine Einbruchsberatung vor Ort durchführen und nie ohne vorherige Abmachung. Die Polizei rät deshalb, bei unangemeldetem Besuch eines vermeintlichen Polizisten sofort die Notrufnummen 117 anzurufen.



























