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Einbrecherbande dingfest gemacht

Zürich. Die Polizei kann einer armenischen Einbrecherbande drei Einbrüche mit einem Deliktsbetrag von rund 200'000 Franken und einem Sachschaden von über 10'000 Franken nachweisen.

Nach einem missglückten Einbruchsversuch in die Filiale eines Grossverteilers in Rümlang konnten anfangs April fünf Armenier im Kanton Aargau verhaftet werden.

Im Ermittlungsverfahren, das durch den Spezialdienst Einbruch der Kantonspolizei Zürich durchgeführt wurde, konnten der Bande drei Einbrüche und ein versuchter Einbruch spurenkundlich nachgewiesen werden.

Die Täter gaben die Straftaten widerwillig und erst nach Vorhalt der zurückgelassenen Spuren zu. Bei den Einbrüchen, die in Lenzburg, Muri und Chur stattgefunden haben, hatte es die Bande auf Zigaretten und Zubehör zu Rasiergeräten abgesehen. Beim versuchten Einbruch in Rümlang blieb es beim Sachschaden.

Von den fünf Armeniern im Alter zwischen 27 und 40 Jahren befinden sich drei, die sich widerrechtlich in der Schweiz aufhielten, in Untersuchungshaft, ein 40-jähriger wurde ausgeschafft und ein 36-jähriger, in der Schweiz Niedergelassener, wurde aus der Untersuchungshaft entlassen. Drei Wochen nach der Entlassung wurde er wiederum wegen Verdachts auf bandenmässigen Einbruchdiebstahl erneut verhaftet.

Das Strafverfahren wurde durch das Bezirksamt Lenzburg übernommen.

ZürichZürich / 12.09.2007 - 09:43:00