Einbrecher am Hauptbahnhof verhaftet
Zürich/ZH. Freitag, 26. Dezember 2014. Die Kantonspolizei Zürich hat in enger Zusammenarbeit mit der Transportpolizei der SBB am Weihnachtsmorgen, 25. Dezember 2014, im Zürcher Hauptbahnhof drei Männer verhaftet. Sie hielten sich illegal im Land auf und trugen Deliktsgut aus mehreren Einbrüchen auf sich.
Während einer gemischten Patrouillentätigkeit von Transportpolizisten und Fahndern der Kantonspolizisten fielen um 09.45 Uhr drei Personen auf, die in der Folge einer Kontrolle unterzogen wurden. Die Kontrollierten wiesen sich mit albanischen Reisepässen aus und gaben an, sich als Touristen in Europa aufzuhalten.
Weil der Verdacht aufkam, dass die Ausweisdokumente gefälscht sind bzw. die Männer sich illegal im Land aufhalten, wurden sie für weitere Abklärungen in den Polizeiposten begleitet.
Die Überprüfung zeigte, dass sie illegal in der Schweiz weilten. Der älteste von ihnen ist mit einer Einreiseverweigerung für den gesamten Schengen-Raum belegt. Der jüngste trug zwei italienische Pässse auf sich, die auf einen anderen Namen lauteten, aber mit seinem Foto versehen waren.
Die Abklärungen durch das Urkundenlabor zeigten, dass die Ausweise gefälscht sind. Die Männer im Alter von 25, 26 und 35 Jahren wurden daraufhin festgenommen.
Überdies hinaus stellten die Polizisten in den Taschen der Verhafteten über einhundert Gegenstände wie Schmuck, Uhren, teuren Wein, hochwertige Kleidung und Elektronikgeräte fest.
Ein Teil der Sicherstellungen konnte bereits Einbruchdiebstählen im Kanton Thurgau zugeordnet werden. In einem Fall handelt es sich dabei um das vollständige Diebesgut im Wert von rund 8'000 Franken. Die Herkunft der anderen Gegenstände wird noch abgeklärt. .
Die Ermittlungen zeigten, dass die Kriminaltouristen auf dem Weg via Italien nach Albanien waren und das Diebesgut somit ausser Landes gebracht hätten. Die Männer wurden der zuständigen Staatsanwaltschaft zugeführt.



























